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Pier18 sieht Hoffnungsschimmer für das deutsche Druckgewerbe 
Pier18 sieht Hoffnungsschimmer für das deutsche Druckgewerbe |
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| 20. Oktober 2009 | |
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Sinkende Umsätze und mehr Firmenpleiten kennzeichnen die Situation in der deutschen Druckindustrie. Dennoch habe sich die Stimmung deutlich aufgehellt, so die Hamburger Beratungsfirma Pier18 unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage.
Die deutschen Druckereien schätzen ihre Auftragssituation zunehmend positiv ein. „Es scheint, als sei die Talsohle erreicht und der Negativtrend beendet“, sagt Christoph Näpelt, Chef von Pier18.
Umsatzrückgang hat sich beschleunigt Auf den Ertrag der Unternehmen drücken zudem die gestiegenen Materialpreise. Und: Die Personalkosten sind lediglich um 2,4% gesunken - viel zu wenig, um die Unternehmen zu entlasten. Kein Wunder also, dass die Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr um 35% gegenüber dem Vorjahr nach oben kletterten. In den ersten drei Monaten des Jahres lag der Zuwachs noch bei 29,7%.
Für 2009 rechnet Pier18 mit einem Umsatzminus von 5,9%. „Insbesondere die Zeitschriftenproduktion wird mit ca. 9% deutlich zurückgehen. Bei einzelnen Titeln, etwa Wirtschaftswoche und Manager Magazin, ist allein das Anzeigenvolumen im dritten Quartal 2009 um mehr als 40% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen“, sagt Näpelt.
550 Betriebe weniger |









