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A.T. Kearney: Wirtschaftskrise wirkt sich positiv aufs Klima aus 
A.T. Kearney: Wirtschaftskrise wirkt sich positiv aufs Klima aus |
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| 5. Dezember 2009 | |
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Die Krise bremst den Energieverbrauch. Die Europäische Union könne deswegen ihre Klimaschutzziele leichter erreichen, heißt es in einer aktuellen Studie von A.T. Kearney. Die EU-Politik solle dies als Chance begreifen und den eingeschlagenen, umweltfreundlichen Kurs konsequent weiter steuern. Dies auch dann, wenn andere Länder nicht mitzögen, so die Beratungsfirma.
Gemessen am Niveau von 2007 könnte der Energiebedarf in den 27 Mitgliedstaaten der EU krisenbedingt bis 2020 in den beiden in der Studie untersuchten Szenarien um zwei Prozent (Base Case) leicht ansteigen bzw. um 10,1 Prozent (Green Case) sinken. Entkoppelung von Energieverbrauch und Wachstum
Doch nicht nur die Krise zügelt den Energiehunger: „Bedingt durch die zunehmende Bedeutung der Service-Industrien und Maßnahmen zur Energieeffizienz hat in den 90er Jahren in Europa eine teilweise Entkopplung von Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum stattgefunden“, sagt Matthias Cord, Partner und Leiter der europäischen Utilities Practice bei A.T. Kearney. Minus 32 Prozent möglich
Laut Studie kann das Ziel mit einer Reduktion von 32 Prozent sogar übererfüllt werden. „Die EU hat jetzt die Chance, ihre Vorreiterrolle beim Klimaschutz weiter auszubauen“, so Oswald. Deswegen solle die Union ihr Klimaschutzziel konsequent weiter verfolgen.
Deutschland wird das 40-Prozent-Ziel den beiden in der Studie betrachteten Szenarien zufolge mit 35,4 (Base Case) versus 39,3 Prozent (Green Case) nur knapp verfehlen. Allerdings könnte die derzeit diskutierte Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke die bis 2020 notwendige weitere Emissionsreduktion zu Erreichung des 40-Prozent-Zieles möglich machen. Integration von Einzelmaßnahmen
Die Beratungsgesellschaft nennt in diesem Zusammenhang die bisher beschlossenen Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz. Aber auch die Integration von energiepolitischen Einzelmaßnahmen und Initiativen wie die Förderung erneuerbarer Energien und KWK-Anlagen, Smart Grid, dezentrale Erzeugung, Energiespeicherung und Elektromobilität tragen zur Realisierung von Synergieeffekten bei. |









