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Horváth & Partners: Maschinenbauer investieren trotz Krise 
| Horváth & Partners: Maschinenbauer investieren trotz Krise |
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| 20. Januar 2010 | |
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Die deutschen Maschinenbauer handeln mit Weitsicht. Trotz Krise investieren die meisten Unternehmen der Branche weiter in Forschung und Entwicklung. Und dennoch wandern Arbeitsplätze ins Ausland ab, so die Consultants von Horváth & Partners mit Blick auf eine aktuelle Studie. Laut Studie führen zwei von drei Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ihre Innovationsaktivitäten auch in der aktuellen Situation fort. Gerade erfolgreiche Unternehmen Die Umfrage zeigt zudem, dass gerade erfolgreiche Unternehmen auf Forschung und Entwicklung setzen: Unternehmen, die in der Vergangenheit deutlich schneller als der Wettbewerb wuchsen und eine relativ hohe Umsatzrendite hatten, geben seit Beginn der Krise sogar mehr für Innovationen aus. Und über 90 Prozent dieser Unternehmen mussten keine strategisch bedeutsamen Projekte verschieben.
Viele Manager in der Branche denken langfristig: „Wir haben trotz der Krise unsere technischen Veränderungen und Produktionserweiterung fortgeführt, sonst würden wir nur ins Hintertreffen geraten. Wir müssen schließlich auch in Zukunft effizient und kostengünstig produzieren“, sagt etwa Toni Weiss, Leiter Bereich Industriegetriebe der Renk AG. Bei dem Augsburger Unternehmen sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung keinesfalls reduziert werden. Auch das Management der von der Rezession besonders hart getroffenen Heidelberger Druckmaschinen AG ist entschlossen, den Spagat zwischen Kostendruck und Erhalt der Innovationskraft zu meistern. „Eine wesentliche Herausforderung in der Krise ist es, weiterhin Innovationen voranzutreiben und dafür die richtigen Köpfe im Unternehmen zu behalten – trotz Personalabbau“, so Manfred Jurkewitz, Leiter Forschung und Entwicklung. Anspruchsvolle Kunden Eine besondere Herausforderung für die Maschinenbauer stellt das gestiegene Preisbewusstsein der Kunden bei gleichbleibend hohen Leistungserwartungen dar. 82 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Kunden preiswertere Produkte erwarten – bei mindestens gleicher Leistung.
Außerdem wird das Prinzip des Total Cost of Ownership immer wichtiger: Entscheidend für einen Kauf ist demnach zunehmend nicht nur der eigentliche Einkaufspreis. Vielmehr achten Kunden verstärkt auf die Gesamtkosten, die durch eingekaufte Maschinen oder Anlagen verursacht werden: Die Betriebskosten, die Produktivität der Maschinen und die Entsorgungskosten werden zu wichtigen Kaufkriterien. Die meisten Maschinenbauer reduzieren aufgrund dieser Marktanforderungen die Komplexität der gesamten Produktfamilie. Verlagerung ins Ausland
Ein weiteres Ergebnis der Studie könnte die Politik beunruhigen: Während die Entwicklungskapazitäten der befragten Maschinenbauer heute noch zu 85 Prozent in Westeuropa angesiedelt sind, erwarten sie diese in drei Jahren nur noch zu 74 Prozent in dieser Region. Hochwertige Arbeitsplätze
Andererseits entstehen auch in Deutschland weiter hochwertige Arbeitsplätze: Wenn einfachere Entwicklungsarbeiten künftig verstärkt in den Wachstumsmärkten erledigt werden, ergeben sich daraus neue, anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben in Europa. Dazu zählt die Definition von Baukästen, aus denen Produkte für den Weltmarkt erstellt werden können, ebenso wie die Steuerung des weltweiten Entwicklungsnetzwerkes und die weltweite Standardisierung der Prozesse, Normen und IT-Systeme. h&p/pan Mehr über Horváth & Partners bei ConsultingStar: http://www.consultingstar.com/details/horvath-partner-gmbh.html
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