Homepage
Nachrichten
Managementberatung
Boston Consulting kann trotz Krise beim Umsatz zulegen 
| Boston Consulting kann trotz Krise beim Umsatz zulegen |
|
|
| 25. Februar 2010 | |
|
Boston Consulting koppelt sich vom negativen Branchentrend ab. Das US-Beratungsunternehmen konnte im vergangenen Jahr beim Umsatz zulegen. Weltweit habe man 2,75 Milliarden Dollar kassiert, heißt es in einer gestern veröffentlichten Firmenmitteilung. Das ist ein Plus von drei Prozent gegenüber 2008.
Auch der Deutschland-Umsatz sei gestiegen, heißt es weiter in der Mitteilung. Und zwar um drei Prozent auf 418 Millionen Euro. Damit schiebt sich die Truppe um Deutschlandchef Christian Veith etwas näher heran an den Marktführer im Segment Managementberatung, McKinsey & Company. Der Branchenprimus hatte im Jahr 2008 nach Schätzungen von Marktbeobachtern 645 Millionen Euro Umsatz in Deutschland erzielt und 2009 vermutlich kein Plus einfahren können (siehe Bericht vom 23. Februar 2010). Den weltweiten Umsatz von McKinsey taxiert das US-Magazin Forbes auf rund sechs Milliarden Dollar. Positive Prognose Für 2010 erwartet Veith ein Umsatzplus von rund fünf Prozent für die deutschen Büros von The Boston Consulting Group (kurz: BCG). Insgesamt arbeiten in Deutschland 865 Berater für das Unternehmen; weltweit sind es 4.400. Die Einstellungsziele fallen nicht mehr so ehrgeizig aus wie zu Zeiten zweistelligen Umsatzwachstums. Immerhin aber will BCG im laufenden Jahr wieder 170 Berater einstellen und sucht rund 100 Praktikanten. Mit dem Geschäft wächst auch die Riege der Partner (Teilhaber und Geschäftsführer): Elf Berater wurden 2009 in Deutschland und Österreich in diesen Zirkel gewählt; weltweit waren es 69.
Größere Projekte
„Außerdem beobachten wir eine wachsende Bereitschaft unserer Kunden, auch die Implementierung der entwickelten Prozesse oder Strategien an Beratungsunternehmen zu vergeben. Gerade bei zeitkritischen Restrukturierungen sind viele Unternehmen dankbar, dass wir sie mit unserer Erfahrung unterstützen und für reibungslose Prozesse sorgen“, so Veith.
Nachfrage ändert sich
„Die Weltwirtschaft befindet sich in der schwierigsten Phase seit der Großen Depression“, ergänzt Veith. Bei vielen Unternehmen waren daher im vergangenen Jahr Restrukturierungen gefragt. „Doch immer mehr Führungskräfte stellen fest, dass sie mit einem rabiaten Kahlschlag zwar kurzfristig die Kosten senken, dem Unternehmen aber langfristig die Lebensgrundlage entziehen“, so der Berater. |









