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Horváth & Partners: Manager zweifeln an Zielen zur Elektromobilität 
Horváth & Partners: Manager zweifeln an Zielen zur Elektromobilität |
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| 15. September 2010 | |
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Berlin macht e-mobil: Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, rollen in zehn Jahren bereits eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen. Eine neue Studie des Beratungshauses Horváth & Partners nährt jedoch Zweifel an den ambitionierten Plänen.
Die Studie haben die Stuttgarter Consultants gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie erstellt und dazu Führungskräfte aus 58 Energieversorgungsunternehmen befragt.
Ergebnis: Drei Viertel der Teilnehmer glauben nicht, dass das Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 erreicht werden kann. Entsprechend verhalten schätzen die Manager auch die Aussichten einer zusätzlichen Nachfrage nach Strom ein. Fehlende Standards
Die Teilnehmer kritisieren insbesondere, dass es noch keine entsprechenden Standards für die Elektromobile gebe. Dies betreffe insbesondere den Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Ladestationen sowie das Ladeverfahren selbst. Stadtwerke, Bahn, Google
Fast alle größeren Energieversorger arbeiten aber bereits am Aufbau von Ladestationen und -tankstellen oder planen dies zumindest. Dabei glaubt immerhin die Hälfte der Befragten, dass die Stadtwerke aufgrund der vorhandenen Verkehrsinfrastrukturen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber überregionalen Anbietern haben werden. Geschäftsfelder noch nicht besetzt Für Studienleiter Matthias Deeg sind diese Antworten ein Beleg dafür, „dass die zukünftigen Geschäftsfelder noch nicht besetzt sind und damit die Dienstleistungen im Bereich E-Mobility aus verschiedenen Branchen stark umkämpft sein werden.“
Die Studie ist gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro erhältlich. E-Mail an: mdeeg @ horvath-partners.com |









