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Lean Management: proLean Consulting sorgt für Kostentransparenz

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17. Januar 2011
Was drei US-Wissenschaftler vor zwanzig Jahren als „Geheimwaffe“ der Japaner im weltweiten Wirtschaftskrieg beschrieben, gehört heute zu den Standard-Werkzeugen der Unternehmensberater. Das Düsseldorfer Beratungsunternehmen proLean Consulting hat das Werkzeug „Lean Management“ jetzt entscheidend weiter entwickelt.

Hintergrund: Nicht immer sind die Kosten- und Effizienzeffekte von Prozessoptimierungs- und Lean-Management-Projekten vom Projektstart an für alle sichtbar. Das liege vor allem daran, dass die Produktions- und Prozessoptimierung ursprünglich von Technikern erdacht worden sei, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung von proLean Consulting.

Lean Cost Management

Wichtigste Frage der Techniker: Wie lassen sich Produktions- und Administrationsprozesse derart verbessern, dass sie „technisch“ optimal funktionieren? Die betriebswirtschaftliche Betrachtung aber sei lange Zeit nur unzureichend behandelt worden, so proLean Consulting.

Deswegen hätten die Berater jetzt eine Methode entwickelt, durch die eine kostenoptimale Produktion und Administration in den Mittelpunkt rücken: das Lean Cost Management.

„Techniker träumten davon, ihre Produktion noch schneller und den technischen Gegebenheiten optimal angepasst zu gestalten“, sagt Michael Betzien, Geschäftsführer von pro-Lean Consulting. Problem dabei: Meist waren die Techniker nicht in der Lage, den Einfluss von Lean Management auf die Produktionskosten aufzuzeigen.

Folge: Durchlaufzeiten und Bestände sanken, nur die Kostenrechnung zeigte keine positiven Effekte. Dies führte immer wieder dazu, dass die Produktion bei Controlling und Finanzen nur wenig Rückhalt für ein Projekt zur Optimierung von Produktionsprozessen hatte.

In Projekten von proLean Consulting sitzen darum Produktionsleiter und Finanzfachleute von Projektbeginn an gemeinsam am Tisch. Es geht zunächst darum festzulegen, welche Kostenstellen von einer Prozessoptimierung in welcher Form betroffen sind.

Überkapazität, Ineffizienz, Verschwendung

Jede Kostenstelle wird in die Kostenparameter Überkapazität, Ineffizienz und (zur aktuellen Zeit) „notwendig“ anfallende Verschwendung eingeteilt. Diese Daten werden beim Lean Cost Management in einem Werterfassungsbogen für Teilprojekte erfasst. Der Wertabrechnungsbogen fügt anschließend alle Werterfassungsbögen zu einem Gesamtprojekt zusammen und zeigt eindeutig die monetären Effekte einer Optimierung vor dem Hintergrund der Lean Management Methodik auf.

Auf diese Weise könnten die Controller unmittelbar verstehen, welche monetären Aspekte ein Lean-Projekt in ihrem Hause hat: „Waren sie vorher darauf angewiesen, allgemeinen Versprechungen Glauben zu schenken, sehen sie nun schwarz auf weiß, welche Veränderungen sich in den Kostenstrukturen ihrer Kostenstellen ergeben. Damit erreichen Prozessoptimierungen eine neue Qualität in der Projektsteuerung“,
sagt Betzien.

pan

 


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