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Neue Studie von Eurogroup Consulting: Bankfabriken im Kommen 
Neue Studie von Eurogroup Consulting: Bankfabriken im Kommen |
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| 28. Februar 2011 | |
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Die europäischen Banken schreiben wieder ordentliche Gewinne, der Optimismus kehrt zurück. Die Finanzkrise ist jedoch keineswegs vergessen. Im Gegenteil: Laut einer neuen Studie des Bad Homburger Beratungshauses Eurogroup Consulting bereiten sich viele Banken auf eine Phase unsteter wirtschaftlicher Entwicklung vor.
Vor diesem Hintergrund suchen die Manager in den Geldhäusern nach neuen Hebeln zur Flexibilisierung ihrer Transaktionskosten. Die Vorgaben sind ehrgeizig: „Die Kosten müssen bei Konjunkturschwankungen schnell angepasst werden, gleichzeitig sollen Qualität und Kundenorientierung besser werden“, sagt Heinrich Piermeier, Partner bei der Eurogroup Consulting AG in Bad Homburg v.d.H. Piermeier und seine Kollegen in Frankreich, Italien, Spanien und weiteren Ländern Europas haben die Branche akribisch analysiert und die Ergebnisse jetzt in einer Studie zusammengefasst. Verlagerung des Risikos Demnach setzen rund 70 Prozent der befragten Manager im Processing verstärkt auf transaktionsbezogene Preise in sogenannten Bankfabriken. Auf diese Dienstleister werden sie in den nächsten Jahren immer mehr Backoffice-Tätigkeiten auslagern.
Das Risiko von Konjunkturschwankungen wird sozusagen elegant auf Ditte verlagert. Wird weniger Geschäft gemacht, sinken auch die Transaktionsvolumina. Entsprechend passen sich die Kosten auf Transaktionsbasis in. Eine interne Verarbeitung könnte nicht so schnell reagieren, da die Fixkostenblöcke nicht so schnell beeinflussbar wären. Äußerst wirksamer Hebel
Auch die Produktivität steigt. Laut Studie stellt das Outsourcing an Bankfabriken einen äußerst wirksamen Hebel zur Steigerung der Produktivität dar. Produktivitätsgewinne von über 30 Prozent seien jedoch nur möglich, wenn spezifische Transaktionsprozesse stark gebündelt werden (rund 80 bis 120 Mitarbeiterkapazitäten) oder eine regionale Mindestgröße von rund 400 Mitarbeiterkapazitäten erreichen. Dies bedeute eine Mindestbündelung von 4 - 5 Transaktionsprozessen je Standort, sagt Piermeier. Heißes Thema Umsatzsteuer
In ihrer Studie analysieren die Berater nicht nur die Lage der Banken, sondern beschäftigen sich auch intensiv mit der Situation der Bankfabriken. Auch innerhalb dieser Szene sind noch erhebliche Neuerungen zu erwarten. Die großen Bankfabriken haben sich bislang vor allem auf Gewinnung erster Mandanten, Optimierung ihrer Strukturen und Prozesse fokussiert. Künftig werden diese Anbieter sowohl sektoren-, als auch länderübergreifend tätig werden. |









