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Berater-Ranking: Boston Consulting deklassiert McKinsey 
Berater-Ranking: Boston Consulting deklassiert McKinsey |
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| 27. Januar 2012 | |
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Grandioser PR Coup von Boston Consulting: Im Ranking eines bekannten Schweizer Wirtschaftsmagazins belegen die US-Strategieberater den Spitzenplatz. Konkurrent McKinsey & Company schaffte es dagegen nicht einmal mehr unter die Top 5. Das Ranking basiert auf einer Umfrage unter Schweizer Führungskräften.
The Boston Consulting Group (BCG) ist die beste Unternehmensberatung in der Schweiz. Jedenfalls haben sich die Strategie-Experten auf Platz eins eines Rankings geschoben, das das Wirtschaftsmagazin Bilanz zum zweiten Mal veröffentlicht hat. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen Booz & Company, Bain & Company, Roland Berger Strategy Consultants sowie A.T. Kearney. Das Ranking spiegelt die Meinung von 229 Schweizer Führungskräften wider, die in ihren Unternehmen in den letzten zwei Jahren Managementberater eingesetzt haben. Die Umfrage hat Dietmar Fink organisiert, der am Campus Rheinbach der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg das Fach „Unternehmensberatung“ lehrt. Vor seiner Tätigkeit als FH-Professor hat Fink für Arthur D. Little gearbeitet – der Mutter aller klassischen Beratungsfirmen. Umschwärmt und gefürchtet
Fink wird von Management Consultants gleichermaßen umschwärmt und gefürchtet. Grund: Die Ergebnisse seiner Umfragen erscheinen meist auf den vorderen Seiten viel beachteter Wirtschaftstitel. In Deutschland hat Fink seine Rankings mehrfach im Hamburger Manager Magazin veröffentlicht. „Pixelpark schlägt McKinsey“ Beispiel: Als Fink Ende der 1990er Jahre deutsche Manager nach ihrer Meinung zu den Leistungen damals bekannter Beratungsunternehmen befragte, erhielten die Consultants der Berliner Internet-Agentur Pixelpark in bestimmten Disziplinen weitaus bessere Noten als McKinsey.
„Eine Blase erkennt man erst, wenn sie schon
geplatzt ist“, sagte einst Nobelpreisträger Milton Friedman. Das gilt
wohl auch für Fink und seine Studien. Nicht lange nach der Veröffentlichung des Rankings platzte die Internetblase. Die Internet-Spezialisten unter den Beratern gerieten in Schwierigkeiten. Viele machten pleite.
Pixelpark musste zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Die Aktie des Unternehmens verkam zum Zockerpapier. Heute kräht kein Hahn mehr nach Pixelpark.
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