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Horváth & Partners: Unternehmen unterschätzen die Krise

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28. April 2009

Der Umsatz bricht ein, der Auftragsbestand sinkt, die Liquiditätsprobleme nehmen zu. Trotzdem unterschätzen viele Unternehmen die aktuelle Krise. Das belegt eine neue Umfrage von Horváth & Partners. „Viele der Befragten erwarten, dass vor allem der Wettbewerb von den Auswirkungen der Krise betroffen ist“, sagt Studienleiter Jens Ekopf. Das eigene Unternehmen aber sehen die Manager nicht in Gefahr.

Zwar rechnen gut drei Viertel der befragten Unternehmen damit, dass die Krise länger als ein Jahr dauert. Fast alle erwarten für 2009 einen Rückgang des Umsatzes der eigenen Branche. Und immerhin 16 Prozent gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Krise noch bis 2011 und länger spürbar sind. Aber: Gut die Hälfte der Unternehmen sieht sich nicht in einer Krisensituation.

Unzureichende Gegenmaßnahmen

„Die Unternehmen versuchen derzeit, die Krisensituation über schnell umsetzbare und schnell wirkende Maßnahmen wie Kurzarbeit, Einstellungsstopps, Abbau von Arbeitszeitkonten etc. zu bewältigen. Außerdem unternehmen sie Anstrengungen zur Verbesserung der Unternehmenssteuerung“, sagt Christof Schimank, Mitglied des Vorstands der Horváth AG.

Nach Ansicht des Beraters aber reicht dies in vielen Fällen nicht aus: Derlei Maßnahmen seien wichtig, um kurzfristig die Liquidität zu sichern und Klarheit über die eigene Lage zu erhalten. Weiter reichende, strukturelle und überlebenssichernde Maßnahmen seien jedoch bisher nicht im notwendigen Umfang ergriffen worden. „Dringend erforderlich wäre es, jetzt die unternehmensspezifisch notwendigen Maßnahmen klar zu definieren und deren Umsetzung zügig zu initiieren“, so Schimank.

Über die Umfrage

Die Umfrage berücksichtigt die Antworten von 201 Unternehmen; drei Viertel davon stammen aus Deutschland - darunter zahlreiche Dax- und MDax-Unternehmen. Das verbleibende Viertel der Befragten ist in Österreich, der Schweiz, Ungarn und Rumänien ansässig.

Die Berater haben außerdem die Situation einzelner Branchen analysiert und diese gemäß ihrer wirtschaftlichen Situation in drei Gruppen gegliedert. Für jede dieser Gruppen gibt Horváth & Partners
konkrete Handlungsempfehlungen.

ath/pan

Weitere Informationen über Horváth & Partners:

http://www.consultingstar.com/details/horvath-partner-gmbh.html

 


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