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OC&C: Nestlé ist der erfolgreichste Konsumgüterkonzern der Welt 
OC&C: Nestlé ist der erfolgreichste Konsumgüterkonzern der Welt |
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| 31. August 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nestlé ist Spitze. In einem Ranking der erfolgreichsten Konsumgüter-Hersteller der Welt belegt der Schweizer Konzern erneut Platz 1. Es folgen Procter & Gamble und Unilever. Die Liste basiert auf einer Studie, welche die Beratungsfirma OC&C einmal im Jahr erstellt. Die jetzt veröffentlichten Zahlen zeigen auch, dass die Krise nicht spurlos an der Branche vorbeigegangen ist.
Mit einem Umsatz von 94,8 Mrd. US-Dollar (USD) weist Nestlé im Jahresvergleich lediglich einen Zuwachs von zwei Prozentpunkten auf. Aber: Der Branchenführer steigerte seine Umsatzrendite um satte 7,2 Prozent. Das Management im schweizerischen Vevey hat schnell auf das steigende Preisbewusstsein der Konsumenten reagiert, preiswerte Produkte auf den Markt gebracht und neue Verpackungsformate entwickelt. Auf Rang 4 folgt Pepsico. Während Procter & Gamble und Pepsico ihren Umsatz um neun bzw. zehn Prozent steigern konnten, weist Unilever nur ein Plus von einem Prozent auf. Der Konzern Altria, der im Vorjahr immerhin noch den fünften Platz belegte, fiel auf Rang 18 zurück. Dies liegt insbesondere an der Abspaltung von Philip Morris International – das Unternehmen wird im aktuellen Ranking auf Platz 9 geführt. Den fünften Platz belegt mit Kraft Foods (42,2 Mrd. USD) ein Unternehmen, das ebenfalls bis zum Jahr 2007 ein Teil des Altria-Konzerns war. Die Top Ten der Konsumgüterbranche
* in Milliarden US-Dollar (ohne Verbrauchssteuern) Als größter deutscher Konsumgüterhersteller behauptet sich abermals der Henkel-Konzern (10,6 Mrd. USD), der jedoch vom 31. auf den 33. Platz abrutscht. Henkel konnte den Umsatz innerhalb des abgelaufenen Geschäftsjahres nur um ein Prozent erhöhen. Die Beiersdorf AG verbessert sich dagegen um zwei Plätze auf Rang 46. Sie steigerte ihren Umsatz um zehn Prozent auf 7,5 Mrd. USD. Wirksame Strategien Den drohenden Abschwung vor Augen und von rasant steigenden Rohstoffpreisen unter Druck gesetzt, entwickelte die Konsumgüterhersteller ganz unterschiedliche, aber vielfach sehr wirksame Strategien: „Die erfolgreichen Hersteller haben einerseits durch Fusionen und Übernahmen das Kerngeschäft ausgebaut und das internationale Wachstum vorangetrieben“, sagt Chehab Wahby, Experte für die Handels- und Konsumgüterindustrie bei OC&C. Andererseits haben die Konzerne Mittel und Wege gefunden, gerade die preissensitiven Verbraucher zu locken und an sich zu binden, etwa mit Sonderangeboten, Sparpackungen oder Produktvariationen. Viele Unternehmen haben zusätzliche Nachfrage erzeugt, indem sie den Trend nach Produkten mit natürlichen Bestandteilen forcierten. Kontakt zum Kunden
Erfolgreich waren zudem jene Hersteller, die den direkten Kontakt zum Kunden aktiviert und vertieft haben. Hier haben sich insbesondere Investitionen in den Online-Bereich bezahlt gemacht, beispielsweise durch den Aufbau interaktiver Plattformen und sozialer Netzwerke. Die Umsatzrendite der 50 weltweit führenden Konsumgüterhersteller sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf nun 17,4 Prozent. Dies hat zwei Drittel aller Top 50 Unternehmen getroffen, diese mussten eine geringere Rendite als iom Vorjahr hinnehmen. Sinkende Rendite
Große Renditeverluste mussten Imperial Tobacco (-31,8 %), die Altria Group (-30,8 %) und die Groupe Danone (-22,0 %) hinnehmen. Imperial Tobacco und die Groupe Danone konnten die sinkende Rendite immerhin mit einem Umsatzwachstum von 60 bzw. 19 Prozent abfedern. Noch nicht vertreten
Unter den Top 50 finden sich fünf Konzerne, die bisher noch nicht vertreten waren. Philip Morris International, Royal Friesland Campina, JBS und Associated British Foods verdanken ihren Aufstieg einer Übernahme, Fusion oder Abspaltung. Ein Patentrezept gegen die Wirtschaftskrise und steigende Rohstoffpreise gibt es nicht. Vielen der weltweit erfolgreichsten Konsumgüterhersteller gelang es jedoch, trotz schwieriger Bedingungen weiter zu wachsen. Die Analyse von OC&C zeigt, dass die Unternehmen und Konzerne in ihren Wachstumsstrategien ähnliche Ansätze verfolgten. Zahlreiche Transaktionen
Wie schon im vergangenen Jahr haben die 50 erfolgreichsten Player der Branche auch 2008 das eigene Geschäft mit M&A-Aktivitäten gestärkt. Insgesamt wurden im vergangenen Geschäftsjahr 51 Transaktionen im Wert von 233 Mrd. USD getätigt. Allein 58,6 Mrd. USD entfielen davon auf die Übernahme von Anheuser Busch durch InBev. Wie dieser Megadeal dienten fast alle Transaktionen der Stärkung des jeweiligen Kerngeschäfts. Insbesondere in der Bier-, Spirituosen- und Tabakindustrie setzte sich die Konsolidierung fort. oc&c/pan |
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