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Mercer: Trend zu beitragsorientierten Pensionszusagen hält an 
Mercer: Trend zu beitragsorientierten Pensionszusagen hält an |
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| 21. Oktober 2009 | |
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Die gute alte Betriebsrente ist out. Früher machten die Unternehmen ihren Mitarbeitern in der Regel eine leistungsorientierte Versorgungszusage, die sich am Endgehalt orientierte. Heute sind beitragsorientierte Zusagen in. Was hinter diesem Trend steckt, zeigt eine neue Studie des Beratungsspezialisten Mercer.
Bei einer beitragsorientierten Zusage verpflichtet sich der Arbeitgeber, bestimmte Beiträge des Arbeitnehmers in eine Anwartschaft auf Altersversorgung umzuwandeln. Im Vergleich zu einem betrieblichen Versorgungssystem mit leistungsorientierten Zusagen kann der Arbeitgeber viel Geld sparen. Und er behält die Kosten stets im Griff.
Kein Wunder also, dass der Trend weg von leistungsorientierten Versorgungszusagen anhält. Beitragsorientierte Zusagen, auch DC-Pläne genannt, sind in. Und zwar in allen 1500 Unternehmen rund um den Globus, die an der Mercer.Studie teilgenommen haben. Zwei Drittel aller Studienteilnehmer gaben an, dass ein Grundbeitrag von Arbeitgeberseite nur dann gewährt wird, wenn die Mitarbeiter einen Mindest-Eigenbeitrag leisten. In Europa und auch in Deutschland leistet dagegen die Mehrheit der befragten Unternehmen einen Unternehmensbeitrag, ohne dass die Mitarbeiter eigene Beiträge leisten müssen. Zusätzlicher Beitrag 69 Prozent der Unternehmen erwarten darüber hinaus von ihren Mitarbeitern einen zusätzlichen Beitrag, um einen Ergänzungsbeitrag vom Arbeitgeber zu erhalten (Matching Contribution).
Dabei liegen die „Matching“-Beiträge der Arbeitgeber bei den untersuchten Unternehmen zwischen einem und über zehn Prozent. Am weitesten verbreitet sind „Matching“-Beiträge von 3 Prozent (21 Prozent der Befragten) und 4 Prozent (18 Prozent aller befragten Unternehmen).
Die Studie zeigt weiter, dass ein Großteil der Unternehmen sogenannte Autopilot Features einsetzt: Mithilfe einer automatischen, obligatorischen Anmeldung zu den mitarbeiterfinanzierten Pensionsplänen, bereits vorbelegten Erhöhungen der Mitarbeiterfinanzierungsbeiträge und einem standardisierten Rebalancing der Kapitalanlage sollen die Teilnehmerzahlen erhöht und die Anzahl der Entscheidungen, die die Mitarbeiter zu treffen haben, reduziert werden.
„In Deutschland hingegen sind Modelle, bei denen sich die Mitarbeiter automatisch mit eigenen Beiträgen am Pensionsplan beteiligen und sich aktiv gegen die vom Unternehmen vorgegebenen Erhöhungen der Finanzierungsbeiträge entscheiden müssen, eher unüblich“, sagt Müller.
„Obwohl intensiv darüber diskutiert wird, ist die rechtlich grundsätzlich mögliche obligatorischen Teilnahme in Deutschland immer noch die Ausnahme", so Müller.
Es zeigt sich dabei der Trend, bestehende Zusagen nicht in ihrer alten Systematik einzufrieren, sondern sie wertgleich in diese neue Systematik zu überführen. Damit müssen die Unternehmen ihren Mitarbeitern in der Zukunft nur noch ein einheitliches, transparentes System anbieten und administrieren. |









