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Towers Watson: Fusion abgeschlossen, Spitzenjobs besetzt Drucken E-Mail
5. Januar 2010
Die Fusion der Personalberatungsfirmen Towers Perrin und Watson Wyatt ist abgeschlossen. Das neue HR Powerhouse" (Consulting Magazine) trägt den Namen Towers Watson & Co. Der Consulting-Koloss beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter in 34 Ländern rund um den Globus. Sitz ist New York.

Die Partner von Towers Perrin und die Chefs von Watson Wyatt hatten sich Ende Juni 2009 auf einen Zusammenschluss verständigt (ConsultingStar berichtete).

Haley führt den Konzern

Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf rund vier Milliarden Dollar. Allein Watson Wyatt erzielte bislang 1,6 Milliarden Dollar Honorarumsatz. Die Aktien von Towers Watson werden seit heute unter dem Kürzel TW" an den zwei US-Börsen NYSE und Nasdaq notiert.

Inzwischen steht auch fest, wer Towers Watson führt: John Haley, bislang Chef von Watson Wyatt, übernimmt die Rolle des Chairman and Chief Executive Officer von Towers Watson.

Haley trat 1977 in das Unternehmen ein, wo er zunächst als Consulting Actuary zahlreiche Großkunden betreute. Zwischen 1992 und 1995 übernahm er die Leitung des Watson-Wyatt-Büros in Washington, D.C. Während dieser Zeit wurde er Mitglied des Board of Directors.

In dieser Rolle verantwortete Haley auch die Verhandlungen zur Bildung der strategischen Allianz mit Watson in Großbritannien. 1995 übernahm er die Verantwortung für das weltweite Beratungsgeschäft im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, 1998 wurde er zum CEO von Watson Wyatt ernannt.

Stellvertreter Mactas

Nummer zwei im Konzern ist Mark Mactas, bislang Chef von Towers Perrin. Mactas ist jetzt stellvertretender Vorsitzender des Management Boards (Deputy Chairman) und fungiert als President and Chief Operating Officer.

In dieser Funktion ist Mactas für das operative Geschäft von Towers Watson verantwortlich – einschließlich aller regionalen Aktivitäten sowie der drei Segmente Benefits, Risk and Financial Services und Talent and Rewards.

Mactas begann seine Laufbahn bei Towers Perrin 1980 im New Yorker Büro als International Consultant. Nach Übernahme der Verantwortung für die weltweiten Beratungsaktivitäten im Bereich Health & Welfare und der Mitgliedschaft im Towers Perrin Management Committee wurde er 2001 zum CEO ernannt.

Neuer Deutschlandchef soll Richard Batty werden. Der 56 Jahre alte Doppelstaatler (britisch-schweizerisch) löst den 40 Jahre alten Österreicher Michael Kramarsch ab, der bislang die deutschsprachige Organisation von Towers Perrin geleitet hatte. Batty war in den Jahren 1996 bis 1999 Mitglied des Management Boards von Towers Perrin. Kramarsch wird dem Vernehmen nach weiter führende Aufgaben auf europäischer Ebene übernehmen.

Erfahrung mit Firmenehen

Bei der weiteren Integration und beim Heben von Synergien können sich die neuen starken Männer an der Spitze des Konzerns auf die Erfahrungen mit voran gegangenen Transaktionen stützen.

So hat etwa Watson Wyatt vor rund zwei Jahren den deutschen Altersversorgungsspezialisten Dr. Dr. Heissmann geschluckt (siehe Bericht bei ConsultingStar). Towers Perrin hat im Mai 2005 die Rauser AG gekauft, die so wie Heissmann zu den Beratungsspezialisten für betriebliche Altersvorsorge zählt (siehe Bericht bei ConsultingStar).

tw/pan

 


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