Homepage
Nachrichten
Personalberatung
DAX-Pensionswerke: Mercer sieht deutlichen Aufwärtstrend 
DAX-Pensionswerke: Mercer sieht deutlichen Aufwärtstrend |
|
|
| 18. März 2010 | |
|
Die Kapitalmarktkrise hatte große Löcher in die Pensionskassen deutscher Unternehmen gerissen. Jetzt aber stabilisiert sich die Lage. Das zeigt eine Analyse, die das Beratungsunternehmen Mercer Mitte dieser Woche veröffentlicht hat.
Die Analyse basiert auf den Geschäftsberichten von 20 im Börsenindex DAX notierten Unternehmen. Diese repräsentieren rund 80 Prozent der Pensionsverpflichtungen aller DAX 30 Unternehmen. 14 Prozent plus
Wichtigstes Ergebnis: Wegen der positiven Entwicklung an den
Finanzmärkten ist das durchschnittliche Pensionsvermögen 2009 im
Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen.
Umfang verringert
„Infolge der Finanzmarktkrise war der Rechnungszins 2008 auf etwa sechs Prozent gegenüber etwa 5,3 Prozent im Jahr 2007 gestiegen und hatte
damit auch den Umfang der Pensionsverpflichtungen verringert. Im Jahr
2009 haben die Unternehmen den Rechnungszins nun wieder gesenkt und
damit die Entwicklung von 2008 wieder kompensiert“, sagt Hagemann.
„Die positive Entwicklung der Pensionsvermögen hat ein weiteres Absinken des Deckungsgrades verhindert. Damit sind die Unternehmen zwar noch nicht wieder auf dem Niveau von 2007 angelangt, als 71 Prozent der Pensionsverpflichtungen durch Pensionsvermögen gedeckt waren. Der Vermögensverlust infolge der Finanzmarktkrise ist jedoch deutlich geringer als zunächst befürchtet und wird sich in der langfristigen Perspektive weiter relativieren“, so Hagemann weiter. US-Pensionswerke setzen auf Aktien Auch in anderen Ländern hat sich die positive Entwicklung der Finanzmärkte zum Teil deutlich auf die Pensionsvermögen der Unternehmen ausgewirkt. In den USA, wo nach wie vor hauptsächlich in Aktien investiert wird, hat sich der Finanzierungsgrad der Pensionspläne der S&P1500 Unternehmen von 75 Prozent Ende 2008 auf 84 Prozent Ende 2009 erholt. In Großbritannien dagegen sind die Pensionsverpflichtungen um ca. 40 Prozent angestiegen, während das Pensionsvermögen nur um 18 Prozent zugenommen hat. „Grund dafür ist, dass man in Großbritannien langfristig von einer sehr hohen Inflation ausgeht“, sagt Herwig Kinzler, Leiter des Bereichs Investment Consulting von Mercer in Zentraleuropa. cer/pan |









