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Mercer-Studie: Einsatz in Afrika kostet Unternehmen viel Geld 
Mercer-Studie: Einsatz in Afrika kostet Unternehmen viel Geld |
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| 29. Juni 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Manager oder qualifizierte Fachkräfte ins Ausland zu entsenden – das ist meist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Dabei steht die angolanische Hauptstadt Luanda an der Spitze einer Rangliste der weltweit teuersten Einsatzorte, gefolgt von Tokio (Japan) und Ndjamena (Tschad).
Das Ranking hat die Beratungsgesellschaft Mercer erstellt. Grundlage ist eine jährlich durchgeführte Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebenshaltungskosten in 214 Großstädten rund um den Globus.
Die zehn teuersten Städte weltweit
Quelle: Mercer „Bei der Entsendung von qualifizierten Mitarbeitern in diese Städte müssen die internationalen Konzerne den Mitarbeitern und ihren Familien den gleichen Lebensstandard bieten, den sie zu Hause hätten", erklärt Mercer-Expertin Petra Lück. In einigen afrikanischen Städten seien die Kosten hierfür extrem hoch, so die Personalberaterin. Dies gelte insbesondere für guten, sicheren Wohnraum. Nur eine deutsche Stadt Mit Frankfurt am Main (Platz 50) liegt in diesem Jahr nur eine deutsche Stadt unter den ersten 50 gelisteten Großstädten. München belegt Rang 59, gefolgt von Berlin (61), Hamburg (67) und Düsseldorf (69). Erstmals ins Ranking aufgenommen wurden in diesem Jahr Stuttgart und Nürnberg, die Rang 81 bzw. 128 belegen. Leipzig (139) ist die günstigste deutsche Stadt im Ranking.
Im europäischen Vergleich führt Moskau vor Genf, Zürich, Kopenhagen und Oslo das Ranking der teuersten Städte an. Am niedrigsten sind die Lebenshaltungskosten in Tirana, Albanien, das im weltweiten Vergleich auf Rang 200 liegt, gefolgt von Skopje (197) in Mazedonien, Sarajewo (196) in Bosnien-Herzegovina und Minsk (192) in Weißrussland. cer/pan |
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