Executive Search: Wechsel an der Spitze von Boyden Schweiz
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28. September 2010 |
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Max Schnopp ist fündig geworden: Der Chef der schweizerischen Landesgesellschaft von Boyden International verkauft die Mehrheit seiner Anteile an der Headhuntingfirma. Käufer ist Armin Meier, ein ehemaliger Chef des schweizerischen Reiseriesen Kuoni. Meier wird auch Managing Director, also Chef der Boyden Schweiz AG.
Schnopp war bislang Hauptaktionär des Unternehmens. Er bleibe jedoch weiter Aktionär und Managing Partner, heißt es in den Schweizer Medien.
Meier war während der letzten beiden Jahre Vorstandsmitglied bei Travelport, einem Technologie-Anbieter für die Reiseindustrie mit Sitz in London. Bis Ende 2007 arbeitete er für Kuoni.
Netzwerkartige Struktur
Das Executive-Search-Unternehmen Boyden weist eine netzwerkartige Struktur auf: Die Boyden Büros werden von Inhaber-Partnern geführt, denen das jeweilige lokale Boyden-Unternehmen gehört. Dadurch soll eine enge Zusammenarbeit mit den Klienten vor Ort gewährleistet werden.
Die Managing Partner der Länderbüros sind zugleich Aktionäre der Boyden World Corporation mit Sitz in New York. Sie tragen damit auch einen Teil der Verantwortung für das weltweite Geschäft von Boyden.
Es ist nicht der erste Versuch von Schnopp, eine Nachfolgeregelung zu finden. 2006 lockte der Consultant Denise Stüdi von Heidrick & Struggles weg. Die durch zahlreiche Berichte in den schweizerischen Medien weithin bekannte Beraterin schied jedoch kaum ein Jahr später schon wieder aus und wechselte zum Münchner Konkurrenten Heads (siehe ConsultingStar, Bericht vom 7. Mai 2007).
pan
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