Homepage
Nachrichten
Personalberatung
Towers Watson: Geldregen für Aufsichtsräte deutscher Konzerne 
Towers Watson: Geldregen für Aufsichtsräte deutscher Konzerne |
|
|
| 3. Dezember 2010 | |
|
Kein Ausreißer, sondern ein Durchschnittswert: Satte 21 Prozent mehr Geld erhielten dieses Jahr die Chefkontrolleure jener deutschen Konzerne, deren Aktien im deutschen Leitindex DAX notiert sind. In einer aktuellen Studie der Personalberatungsfirma Towers Watson kann man im Detail nachlesen, welche Unternehmen die meisten Scheine locker machten.
„Nach einem Rückgang der Aufsichtsratsvergütung im Zuge der Finanzmarktkrise beobachten wir für 2010 eine deutliche Trendwende“, sagt Ralph Lange, Director Executive Compensation bei Towers Watson in Frankfurt am Main. Zum Vergleich: 2009 waren die Bezüge der DAX-Aufsichtsratschefs durchschnittlich um 15 Prozent gesunken. Spitzenreiter Volkswagen
Im Schnitt zahlten die DAX-Konzerne ihren Aufsichtsratschefs 262.200 Euro im Jahr. Am spendabelsten zeigten sich der Wolfsburger Autobauer Volkswagen (577.000 Euro), der Münchner Elektromulti Siemens (501.400 Euro) und der Düsseldorfer Energieriese Eon (433.900 Euro). Am unteren Ende der Skala findet sich der Münchner Chipkonzern Infineon (56.800 Euro). Impulse für die Strategie Lange plädiert in diesem Zusammenhang dafür, dass man eine Hälfte der Vergütung auf feste und die andere Hälfte zu gleichen Teilen auf kurz- und langfristige variable Anteile entfallen lässt. Eine solche Struktur werde am ehesten der Forderung gerecht, dass die Aufsichtsräte nicht nur kontrollieren, sondern auch Impulse für die Strategie eines Unternehmens geben sollen.
Einen nicht zu vernachlässigenden Vergütungsaspekt stellt die Ausschussvergütung dar. Dabei gibt es innerhalb der Ausschusstätigkeiten Unterschiede, die sich auch in den Vergütungshöhen widerspiegeln. Insbesondere die Mitglieder in Prüfungsausschüssen, die wesentlich öfter im Jahr tagen und ein Vielfaches an Verantwortung tragen, erhalten höhere Bezüge.
----------------- |









