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Mercer: Personalchefs kümmern sich nur selten um strategische Aufgaben 
Mercer: Personalchefs kümmern sich nur selten um strategische Aufgaben |
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| 9. Juni 2011 | |
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Vom Verwalter zum Gestalter: Die meisten Personalleute definieren ihre Funktion im Unternehmen als die eines strategischen Partners für das Topmanagement. In Wirklichkeit aber beschäftigen sich die HR-Abteilungen kaum mit strategischen Themen. Wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, zeigen die Antworten auf eine aktuelle Umfrage der Beratungsfirma Mercer.
An der Umfrage haben sich 500 HR-Leiter aus 40 Ländern der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) beteiligt. Zentrales Ergebnis: 65 Prozent der Personalabteilungen in der Region EMEA betrachten sich als strategischer Business Partner. Aber: Nur 15 Prozent ihrer Tätigkeit weist einen Bezug zu strategischen Themen auf. Verwaltungsarbeit, Compliance, Audits
Die meiste Zeit verbringen die Personalleute mit der Bereitstellung von HR-Leistungen (27 Prozent). Darüber hinaus widmen sie sich Compliance-Themen und Audits (12 Prozent), Transaktionen und der Datenpflege (18 Prozent), der Gestaltung von HR-Programmen und -Systemen (14 Prozent) und dem internen Management (14 Prozent). Kompetenzen des Linienmanagements
Vor diesem Hintergrund rät Mercer-Experte Dieter Kern den Unternehmen dazu, in die Fähigkeiten ihrer HR-Funktionen zu investieren. Nur so könnten die Personalleute strategische Aufgaben bewältigen, sagt Kern. „Gleichzeitig ist es wichtig, die Kompetenzen des Linienmanagements in Bezug auf die Mitarbeiterführung zu stärken“, so der Berater. In keiner der voran gegangenen Umfragen Laut Mercer sei der letzgenannte Grund in keiner der voran gegangenen ähnlichen Umfragen genannt worden. Daraus zieht Kern den Schluss, dass es den Personalleuten besser als früher gelungen sei, gegenüber dem Topmanagement die Bedeutung ihrer Arbeit herauszustellen.
Zu den am häufigsten geplanten Aktionen zählen die Überarbeitung von HR-Prozessen (42 Prozent), die Entwicklung einer neuen Strategie zur Bereitstellung von HR-Leistungen und einer Personalentwicklungsstrategie zur Verbesserung der Kompetenzen des HR-Teams (jeweils 39 Prozent) sowie die Bewertung der Effektivität der HR-Funktion (37 Prozent). |









