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Egon Zehnder: Familienunternehmen leiden an mangelnder Transparenz 
Egon Zehnder: Familienunternehmen leiden an mangelnder Transparenz |
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| 19. September 2011 | |
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Überforderte Nachfolger, zerstrittene Erben, verstaubte Traditionen – das sind nur drei Gründe von vielen, weswegen Familienunternehmen ins Schlingern geraten. In einer heute veröffentlichten Studie analysieren die Berater von Egon Zehnder International die Schwächen dieser Unternehmen und machen konkrete Verbesserungsvorschläge.
720 Führungskräfte und Familienunternehmer weltweit standen den Personalberatern Rede und Antwort. Ergebnis der Umfrage: Den offenkundigen Vorteilen von Unternehmen in Familienhand stehen gravierende Nachteile gegenüber. Eingeschränkte Fähigkeit
Größtes Defizit ist der Mangel an professionellen Strukturen und Vorgehensweisen – 61 Prozent der Befragten beklagen diesen Umstand. Und: Jeder Zweite bescheinigt Familienunternehmen eine nur eingeschränkte Fähigkeit, Topmanager von außen für sich zu gewinnen. Viele der Befragten sind sich keineswegs sicher, dass in Familienunternehmen das Leistungsprinzip wirklich Vorrang genießt. Vor allem bei der Besetzung der CEO-Position kommen entsprechende Zweifel auf: So sehen 59 Prozent der Studienteilnehmer in Deutschland Familienmitglieder bei dieser zentralen Frage im Vorteil gegenüber familienfremden Führungskräften. Lediglich ein Viertel der deutschen Topmanager bescheinigen den Unternehmen in Familienhand eine professionelle Nachfolgeplanung. Hinzu kommt, dass die Kompetenz von Familienmitgliedern in Managementfunktionen nicht immer evident ist – eine häufige Konfliktursache, wie es 59 Prozent der Befragten sehen.
„Zu einer professionellen Nachfolgeplanung gehört eine umfassende Evaluierung von familieninternen Talenten – auch im Vergleich mit externen Managern“, sagt Ritter. Nur so könne die bestmögliche Lösung für das Familienunternehmen gefunden werden, so der Berater. |









