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Deutsche Personalberater befürchten drastischen Umsatzrückgang 
Deutsche Personalberater befürchten drastischen Umsatzrückgang |
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| 5. Mai 2009 | |
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Die deutschen Personalberater klagen über eine deutlich schwächere Nachfrage. Im Frühjahr habe sich die Situation zwar leicht verbessert, so der Beraterverband BDU mit Blick auf eine aktuelle Umfrage unter den Unternehmen der Branche. Die meisten Consultants fürchten jedoch, dass das Konjunkturklima 2009 frostig bleibt. Sie rechnen mit einem Umsatzminus von bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
In Deutschland gibt es rund 5400 Headhunter und andere Consultants, die in knapp 2000 Personalberatungsfirmen tätig sind. Hinzu kommen rund 2500 Researcher sowie knapp 3300 sonstige Mitarbeiter.
Zweitwichtigste Auftraggeber Diese stattliche Dienstleister-Armee wickelte 2008 mehr als 71000 Such- und Auswahlprojekte ab. Auftraggeber waren vor allem Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, wo zumindest im ersten Halbjahr 2008 noch alle Signale auf Expansion standen. Banken und Versicherungen – die zweitwichtigsten Auftraggeber der Consultants – fragten deutlich weniger Personal nach. Der Anteil der Finanzdienstleister am Branchenumsatz sank von 15,5 Prozent im Jahr 2007 auf 11,2 Prozent im Jahr 2008. Die Zahlen hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater, kurz BDU, für seine Studie „Personalberatung in Deutschland 2008/2009“ zusammen getragen und heute veröffentlicht. Die Ergebnisse decken sich im Wesentlichen mit denen, die ConsultingStar per Umfrage unter den Marktführern im deutschen Executive Search Business ermittelt hat (siehe Artikel unter folgendem Link). Laut BDU ist der Umsatz der Personalberater 2008 um 8,5 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro gestiegen. 2007 hatten die Consultants 1,37 Milliarden Euro kassiert. 88,4 Prozent des Umsatzes entfielen auf die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften (2007: 90,4 Prozent). Dies entspricht in absoluten Zahlen einem Umsatz von knapp 1,32 Milliarden Euro (2007: 1,24 Milliarden Euro).
Steigende Umsätze verzeichneten die Personal-Experten mit sogenannten Management-Audits oder Management-Diagnostik, wo es um individuelle Fähigkeiten und das Potenzial von Managern geht. Der entsprechende Umsatzanteil stieg von 3,3 auf 4,5 Prozent des gesamten Personalberatungsumsatzes. Gefragte Krisenmanager Nicht nur das Volumen der Nachfrage hat sich verändert, sondern auch der Inhalt der Suchaufträge. Zurzeit suchen die Consultants vor allem Krisenmanager. Aber auch Controller sowie Einkaufs- und Logistikprofis haben gute Chancen auf einen neuen Job. Bis Mitte 2008 letzten Jahres fragten die Auftraggeber vor allem nach Fach- und Führungskräften mit Marketing- und Vertriebsqualifikationen (31,7 Prozent der Suchaufträge). Ebenso gesucht war Personal für die Unternehmensbereiche Entwicklung und Produktion. In knapp einem Fünftel aller Suchprojekte standen geeignete Kandidaten für technische Positionen auf der Wunschliste (2007: 14,4 Prozent). pan |









