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Mercer-Studie: Spitzenkräfte bleiben auch in der Krise gefragt 
Mercer-Studie: Spitzenkräfte bleiben auch in der Krise gefragt |
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| 18. Juni 2009 | |
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Kurzarbeit? Schön wär's. Rund um den Globus rollt eine gigantische Entlassungswelle. Das belegt eine aktuelle Studie der Beratungsfirma Mercer. Die wenigsten Chefs gehen jedoch per Rasenmähermethode vor. Leute mit gefragten Qualifikationen dürfen bleiben.
„Im Gegensatz zu früheren Wirtschaftskrisen zeigt sich, dass Unternehmen heute bei erforderlichen Restrukturierungen den Fachkräftemangel im Blick haben und sich bemühen, Mitarbeiter mit erfolgskritischen Qualifikationen zu binden“, sagt Norbert Englert, Geschäftsführer von Mercer in Deutschland. Dies sei eine Grundvoraussetzung für langfristige Wettbewerbsfähigkeit, so der Experte. Englert rät den Unternehmen, die Personal abbauen müssen, ihre Personalstruktur sorgfältig zu analysieren.
58 % der befragten Manager planen für den Rest des Jahres weitere Einschnitte beim Personal. In Europa und in Deutschland sind es sogar 70 % der befragten Unternehmen.
13 % der Unternehmen weltweit, 16 % der Unternehmen europaweit und sogar 18 % der befragten Unternehmen in Deutschland haben in diesem Zeitraum mehr als 10 % ihrer Belegschaft entlassen. Ebenfalls mehr als ein Drittel der Unternehmen weltweit möchte nur dann neue Kräfte einstellen, wenn Abgänge kompensiert werden müssen. In Deutschland plant dies hingegen nur ein Viertel der befragten Unternehmen. Immerhin 12 % der Unternehmen wollen ihre Belegschaft im Laufe des Jahres wieder aufstocken.
In Deutschland haben bereits mehr als ein Viertel der an der Befragten ein verpflichtendes Kurzarbeit-Programm für ihre Mitarbeiter eingeführt. Weltweit liegt der Anteil lediglich bei 12 %. Gehälter eingefroren, Boni gekürzt
Über die Hälfte aller Unternehmen weltweit haben zumindest die Gehälter von Teilen ihrer Belegschaft aus dem letzten Jahr eingefroren. Ein Drittel hat die Gehälter sogar unternehmensweit eingefroren. cer/pan |









