ConsultingStar.com – Nachrichten und Exklusiv-Informationen über Consultants und andere Professionals


Homepage arrow Nachrichten arrow Personalberatung arrow Mercer-Studie: Tokio, Moskau teuerste Städte für Manager


Mercer-Studie: Tokio, Moskau teuerste Städte für Manager

Drucken E-Mail
7. Juli 2009
Wenn einer eine Reise tut, dann muss er kräftig zahlen. Das gilt vor allem für Manager, die von ihren Unternehmen nach Tokio oder Moskau geschickt werden. Auch zwei Schweizer Städte rangieren ganz oben auf einer Liste der teuersten Einsatzorte der Welt. Das Ranking ist Teil einer detaillierten Studie der Personalberatungsfirma Mercer.

Alle Jahre wieder spitzen die Consultants von Mercer ihren Rechenstift, recherchieren und vergleichen die Preise von rund 200 Produkten und Dienstleistungen in den wichtigsten Wirtschaftsmetropolen der Welt.

Ergebnis: Neben Tokio zählen die japanische Stadt Osaka und Russlands Hauptstadt Moskau zu den teuersten Plätzen für die sogenannten Expatriates, also für jene Manager, die von ihren Unternehmen ins Ausland geschickt werden (siehe unten stehende Tabelle).

Produkte internationaler Markenartikler als Maßstab

„Wir wählen die Produkte und Angebote internationaler Markenunternehmen aus und schauen uns die Preise in den Geschäften an, die stark von Expatriates frequentiert werden“, sagt Mercer-Expertin Petra Lück.

Im europäischen Vergleich führt Moskau vor Genf, Zürich, Kopenhagen und Mailand das Ranking der teuersten Städte an. 

1
 Tokio
2
 Osaka
3  Moskau
4  Genf
5  Hong Kong
6  Zürich
7  Kopenhagen
8  New York
9  Peking
10  Singapur
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Am niedrigsten sind die Lebenshaltungskosten in Warschau, das im Vergleich zum Vorjahr 78 Plätze verloren hat. Polens Hauptstadt rangiert jetzt im weltweiten Vergleich auf Rang 113.

Die Rangliste sei in diesem Jahr stark durcheinander gewirbelt“ worden, sagt Lück. Grund: Die enormen Schwankungen bei den Devisenkursen. Im Gegensatz zum starken US-Dollar haben viele Währungen, darunter der Euro und das Britische Pfund, im Ausland an Kaufkraft verloren. 

Deswegen sind die meisten europäischen Metropolen in der Mercer-Rangliste nach unten gerutscht. London und Oslo zum Beispiel waren beide im letzten Jahr noch in den Top Ten. Jetzt liegen diese Städte zehn beziehungsweise 13 Plätze weiter hinten.

Arbeitsmittel in den Personalabteilungen der Konzerne

Laut Mercer dienen die Ergebnisse der Studie den Personalleuten multinationaler Konzerne
als Grundlage für die Festlegung der Vergütungszulagen für ihre Expatriates. Auch viele Regierungen orientieren sich an den Mercer-Zahlen.

Aber auch Fußballfans dürften Freude an dem Ranking haben - insbesondere wenn sie wegen der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nach Südafrika reisen wollen. Grund: Laut Studie rangieren die Lebenshaltungskosten im Austragungsort Johannesburg auf dem weltweit niedrigsten Level. 

Die Frage ist nur, wie schnell und wie stark die südafrikanischen Hotels ihre Preise anheben.

cer/pan

 


Stichwortsuche
Durchsuchen Sie alle Nachrichten und Profile von ConsultingStar.com



Neu registriert


Umfrage
Was bedeutet es für Barack Obama, wenn Mitt Romney ins Rennen um die US-Präsidentschaft geht?