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Watson Wyatt Heissmann: Unternehmen sparen sich kaputt 
Watson Wyatt Heissmann: Unternehmen sparen sich kaputt |
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| 27. Juli 2009 | |
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Landauf, landab treten die Unternehmen derzeit auf die Kostenbremse. Entlassungen, Gehalts- und Einstellungsstopps werden jedoch bereits mittelfristig für neue Probleme sorgen. Diesen Schluss legt eine aktuelle Studie von Watson Wyatt Heissmann nahe.
Keine Frage: Kostensenkungen entlasten die Personalbudgets. Langfristig beschädigen sie jedoch das Engagement von Leistungsträgern und zerstören deren Bindung an das Unternehmen. „Unternehmen setzen damit ihren Erfolg und das Durchstarten im Aufschwung aufs Spiel“, warnt Thomas Haussmann, Practice Leader Human Capital Group bei Watson Wyatt Heissmann in Wiesbaden. „Die meisten Personalmanager behaupten, Schlüsseltalente in den Mittelpunkt von Vergütungs- und Leistungsbeurteilungsprogrammen zu stellen“, sagt Haussmann. In der Realität sei die Vergütung jedoch meist nicht speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet, sondern eher allgemein auf Leistungsträger.
Aber: Wenn der Erfolg eines Unternehmens wesentlich von bestimmten Mitarbeitergruppen abhänge, z. B. dem Vertrieb oder der Entwicklung, dann seien dort nicht nur die Top-Leistungsträger von entscheidender Bedeutung, sondern auch die guten Durchschnittsleister, so der Experte. Und: „Versäumnisse in der adäquaten Vergütung von erfolgskritischen Mitarbeitern rächen sich. Ist die Bindung dieser Mitarbeiter an das Unternehmen einmal beschädigt, zeigt sich das spätestens dann, wenn sich die Wirtschaft erholt“, so Haussmann.
„Besonders in Krisenzeiten sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter über ihre geschäftliche Situation auf dem Laufenden halten. Das gilt auch für Veränderungen in der Vergütungspolitik – selbst wenn man damit keine guten Nachrichten überbringt“, empfiehlt Haussmann. „Eine ehrliche und glaubwürdige Kommunikation zahlt sich langfristig aus“, so der Experte. wwh/pan |









