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BDU nennt Kriterien für die Auswahl von Outplacementberatern 
BDU nennt Kriterien für die Auswahl von Outplacementberatern |
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| 29. Juli 2009 | |
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Viele Unternehmen bauen derzeit Personal ab und schalten dabei Outplacementberater ein. Diese Dienstleister coachen die Gekündigten und zeigen ihnen, wie man wieder Tritt im Berufsleben fasst. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) hat jetzt Kriterien veröffentlicht, die bei der Suche nach Outplacementberatern helfen sollen.
Der Bonner Verband empfiehlt, ausgesprochene Trennungsspezialisten zu engagieren, also Berater, die zumindest schwerpunktmäßig Outplacement betreiben. In einer aktuellen Mitteilung nennt der BDU weitere Kriterien. Fundiertes Eignungsprofil Im Beratungsprozess legen Outplacementberater ein hohes Augenmerk auf ein fundiertes Eignungsprofil mit einer aussagekräftigen Stärken/Schwächen-Analyse der betroffenen Mitarbeiter. Dies diene als Basis für die individuelle Bewerbungsstrategie und alle daraus abgeleiteten Aktivitäten, so der BDU. Vor allem die größeren Anbieter stellen den von ihnen betreuten Führungskräften einen professionellen Büroservice zur Verfügung. Sie unterstützen sie unter anderem bei der Recherche auf dem Arbeitsmarkt und bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Bei einem unbefristeten Einzeloutplacement coachen die Berater ihre Kandidaten bis zum Abschluss eines neuen Vertrages und auch in der ersten Phase nach Antritt einer neuen Position. Hierbei verpflichten sie sich zur Wiederaufnahme der Beratung, falls die betreute Führungskraft ihren neuen Job frühzeitig verliert, also während der Probezeit oder kurz danach wieder ausscheidet. Vertraulichkeit und Loyalität Outplacementberater achten auf strengste Vertraulichkeit und Loyalität gegenüber Auftraggeber und Kandidat. Und: Sie verhalten sich neutral mit Blick auf die unterschiedlichen Rechtspositionen beider Seiten. Ein weiteres wichtiges Kriterium sind eindeutige Regelungen über marktübliche Leistungen, Honorare und Sachkosten. Unternehmen und Führungskräfte sollten sich mindestens drei positive Kundenreferenzen vorlegen lassen und auf die Berufserfahrung des Consultants achten. Er sollte über eine akademische Ausbildung verfügen und über mehrjährige Erfahrung in Topmanagement oder in der Personalabteilung eines Unternehmens. Von entscheidender Bedeutung sei auch das Netzwerk des Beraters, so der BDU. Gute Outplacement-Spezialisten kennen den Arbeitsmarkt, die Branchentrends und die dort verlangten Qualifikationen. Ihre Beratungsmethoden und -instrumente sind transparent und sie können ein Qualitätsmanagementsystem sowie Methoden zur Erfassung der Kundenzufriedenheit vorweisen. Trennung von Outplacementberatung und Personalsuche Beratungshäuser, die Outplacementberatung neben Personalsuche und -auswahl anbieten, sollten auf eine klare personelle und organisatorische Abgrenzung beider Bereiche achten. Und falls ein Unternehmen einmal einen solchen Anbieter mit der Suche nach Managern beauftragt, sollte es darauf bestehen, dass es keine Kandidaten aus Outplacement-Mandaten präsentiert bekommt. bdu/pan |









