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Coretelligence: Kennzahlen lassen sich jetzt besser durchleuchten 
Coretelligence: Kennzahlen lassen sich jetzt besser durchleuchten |
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| 20. November 2009 | |
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Das Reporting meldet ein Umsatzplus von fünf Prozent – doch der Applaus hält sich in Grenzen. Grund: Immer mehr Manager und Unternehmer misstrauen den nackten Zahlen. Sie verlangen nach Interpretationshilfen, sagt Marianne Wilmsmeier, Geschäftsführerin der Bad Oeynhausener Consultingfirma Coretelligence.
Bisher sei es in den Unternehmen üblich, selbst sehr komplexe Verhältnisse auf einfache Zahlen zu reduzieren, so Wilmsmeier. Das vereinfache zwar die Entscheidungsprozesse, berge aber erhebliche Risiken. Neue Methode Fehlinterpretationen sind die häufige Folge. Um das Eingangsbeispiel aufzugreifen: Fünf Prozent Umsatzplus mit einem neuen Produkt können verdammt wenig sein, etwa wenn die Konkurrenz mit einem ähnlichen Produkt zweistellige Zuwachsraten erzielt. Vor diesem Hintergrund rührt Coretelligence die Werbetrommel für das sogenannte Kennzahlen-Profiling. Die Methode lasse Hintergründe und Wirkungsverhältnisse von Kennzahlen transparent erscheinen, so Wilmsmeier. Der Aufwand halte sich in Grenzen. „Es müssen keine neuen Technologien eingeführt werden“, verspricht die Coretelligence-Chefin. Geschickte Methodik reiche aus. Es gehe darum, die Entstehungsverhältnisse der Kennzahlen und ihr Beziehungsgeflecht transparent zu machen, so Wilmsmeier. 200 ausgewählte Unternehmen hat Coretelligence zum Thema befragen lassen. Ergebnis: Viele Manager hätten bislang nur deswegen kein Profiling verlangt, weil sie entweder das Problem nicht klar gesehen hätten oder ihnen dieser Lösungsansatz zur Steigerung der Aussagefähigkeit von Kennzahlen unbekannt gewesen sei. Dennoch scheint ein Umdenken einzusetzen. Fast die Hälfte unentschieden 37 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie künftig in Profiling-Projekte investieren wollen. Lediglich 19 Prozent schließen solche Maßnahmen gegenwärtig vollständig aus, während sich eine große Gruppe von 44 Prozent noch nicht entschieden hat. Bislang haben erst sieben Prozent der Befragten zumindest ansatzweise derartige Maßnahmen realisiert. Ein schneller Wandel ist aber nicht in Sicht. Eine tief greifende Veränderung der Kennzahlenkultur in den Unternehmen werde viel Zeit brauchen, befürchtet Wilmsmeier. pan |









