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Serview: ITIL-Projekte stärken die Position des IT-Managements

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2. Dezember 2009
Die Einführung des Regelwerks ITIL macht nicht nur die IT-Prozesse leistungsfähiger, sondern stärkt auch die Position des IT-Managements. Nach einer Erhebung des Beratungshauses Serview kommt vor allem aus den Fachabteilungen viel Lob.

„IT-Prozesse sind in vielen Bereichen eine recht transparente Angelegenheit“, sagt Serview-Geschäftsführer Markus Bause. Grund: Negative Dinge wie lange Reaktionszeiten oder hohe Fehlerquoten bei den Kunden lösen sofort entsprechende Reaktionen aus.

Kleinere Angriffsfläche

Umgekehrt registrieren die Anwender aber auch sofort positive Entwicklungen. „Werden nachhaltige Verbesserungen etwa durch die Einführung von ITIL erreicht, verkleinert sich nicht nur die Angriffsfläche für das IT-Management deutlich, sondern im Regelfall wächst die Wertschätzung der Verantwortlichen“, so Bause.

Ursache des Akzeptanzgewinns bei der Einführung von ITIL sind vor allem spürbare Verbesserungen in der Servicequalität und Kostenersparnisse. Aber auch das IT-Management handelt souveräner, weil es die Prozesse besser im Griff hat.

Hier die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen: Eine „deutlich“ verbesserte Position spüren 39 Prozent der über 200 befragten IT-Manager seit der Umsetzung von ITIL-Strategien. Weitere 22 Prozent sagen, dass ihre Position immerhin „etwas“ gestärkt worden sei.

Damit verzeichnen insgesamt drei von fünf IT-Verantwortlichen durch die ITIL-konforme Gestaltung der IT-Services einen spürbar höheren Zuspruch, zusätzliche 12 Prozent erleben zumindest noch geringfügige Effekte.

Minderheit von Enttäuschten

Lediglich bei einem Viertel habe die Ausrichtung auf das Regelwerk keine erkennbare Stärkung des IT-Managements bewirkt, so Serview.

Lob für den Leistungsgewinn durch ITIL bekommen die IT-Manager besonders von den Führungskräften aus den Fachbereichen (65 Prozent). Ähnlich viele der Befragten stellen zudem mehr Zustimmung aus dem Kreis der Benutzer fest.

Aber auch die Chefs hätten die mit ITIL einhergehenden Veränderungen wahrgenommen, berichtet Serview. Genauer: In zwei von fünf Fällen hätten die Befragten von positiven Reaktionen seitens der Geschäftsleitung berichtet.

iew/pan

 


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