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Barc-Studie: Verwaltung unzufrieden mit Software-Lösungen 
| Barc-Studie: Verwaltung unzufrieden mit Software-Lösungen |
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| 3. Mai 2010 | |
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Zu langsam, zu kompliziert, zu viele Fehler: Referatsleiter und IT-Experten in der öffentlichen Verwaltung klagen über die Software-Lösungen, die sie zur Steuerung und Planung einsetzen. Trotz dieser Mängel wächst die Bedeutung der IT-Systeme. Das zeigt eine aktuelle Studie des Würzburger Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Barc.
Die Antworten der Studienteilenhmer lassen erheblichen IT-Bedarf erkennen: Kaum mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) nutzt spezielle Softwarelösungen zur Steuerung und Planung. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) arbeitet mit Microsoft Excel. Elf Prozent planen aktuell die Anschaffung eines entsprechenden Werkzeugs und befassen sich daher intensiv mit der Thematik. Noch ganz am Anfang Die Experten von Barc sagen, dass sich der öffentliche Sektor noch in einer sehr frühen Phase der Einführung von Steuerungs- und Planungssystemen befindet. Das schließen die Analysten zum Beispiel daraus, dass kaum spezialisierte Werkzeuge eingesetzt oder relativ selten spezifische Funktionen genutzt werden.
Genauer: Über 80 Prozent der Befragten setzen zwar spezielle Software oder Microsoft Excel für Steuerungs- und Planungszwecke ein. Aber: Die Nutzung erfolgt eher wöchentlich oder monatlich und nicht täglich, so dass viele Potenziale der Software brach liegen. Fundament fehlt
„Besonders bedenklich ist, dass 30 Prozent der befragten Behörden angaben, „kein Datenmanagementkonzept“ zu besitzen. Somit fehlt diesen Einrichtungen ein wesentliches Fundament eines jeden Steuerungs- und Planungssystems“, sagt Christian Fuchs, Analyst bei Barc. Da bei 41 Prozent der Befragten diese Organisation fehlt, werden die genannten Defizite in naher Zukunft nur schwerlich abgestellt werden können.
„Die Umstellung des Rechnungswesens von der
kameralen auf eine doppische Buchführung, neue gesetzliche Anforderungen
(bspw. EU-Dienstleistungsrichtlinie), der steigende Bedarf an
Kostentransparenz sowie der demografische Wandel lassen vermuten, dass
der Einsatz von Steuerungs- und Planungssystemen in Zukunft über alle
Fachreferate hinweg weiter zunehmen wird“, sagt Melanie Mack, Senior
Analystin bei Barc. Weitere Informationen über Barc: http://www.consultingstar.com/details/681.html
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