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Detecon: Bei Cloud Computing auf juristische Details achten 
Detecon: Bei Cloud Computing auf juristische Details achten |
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| 30. August 2010 | |
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Günstig, flexibel, umweltschonend: Das sind nur drei der wichtigsten Versprechen, mit denen Anbieter von Cloud Computing auf Kundenfang gehen. Im Wesentlichen geht es darum, dass Rechenkapazitäten, Datenspeicher, Computerprogramme und vieles mehr über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Der Teufel liege dabei im Detail, warnt das Beratungshaus Detecon International.
Die Bonner Berater empfehlen den Unternehmen, die Clod Computing nutzen wollen, ihre Sicherheitsanforderungen früh und systematisch zu definieren sowie gegenüber dem jeweiligen Cloud-Anbieter vertraglich festzuschreiben. Zugleich betonen sie, dass Anwender beim Umstieg zu Cloud Computing ihre IT-Sicherheit sogar erhöhen können. Neue Risiken ernst nehmen „Grundsätzlich ist Cloud Computing nicht sicherer oder unsicherer als andere IT-Betriebsmodelle“, sagt Bernd Jaster, Detecon-Berater und Koautor einer Studie zu diesem Thema. Aber: „Die neuen und spezifischen Risiken müssen nur ausreichend adressiert und ernst genommen werden“, so der Experte.
Viele Gefährdungen ließen sich schon durch präzise Vertragsklauseln vermeiden: „Falls etwa die Daten wegen gesetzlicher Vorschriften in einem bestimmten Land zu halten sind, muss ich mir einen Dienstleister wählen, der das vertraglich zusichern kann.“ Wichtiges Hilfsmittel
Detecon weist darauf hin, dass Unternehmen, die den Einstieg in Cloud Computing planen, einen Kriterienkatalog benötigen, der unter Berücksichtigung von Sicherheitsanforderungen und Schutzzielen erstellt wird. Solch ein Katalog sei ein wichtiges Hilfsmittel bei der Anbieterauswahl und den anschließenden Vertragsverhandlungen. Nur so könne ein tragfähiges Sicherheitskonzept für die Migration und den Betrieb der IT-Dienste in der Cloud gewährleistet werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der geografische Ort der Daten. Vorgaben seitens des Geschäfts und zum Teil auch der Gesetzgeber verlangen für manche IT-Dienste, dass deren Daten in bestimmten Ländern oder Regionen gehalten werden. Doch nicht alle Cloud-Computing-Anbieter wollen oder können dies garantieren. Keine Prüfung, keine Schulung
Solche Sicherheitslücken behindern derzeit ein noch schnelleres Wachstum des Cloud Computings. Dies belegt eine im Detecon-Papier zitierte CIO-Research-Studie, nach der 45 Prozent der befragten Chief Information Officers (CIOs) Sicherheit mit Abstand am häufigsten als kritischen Erfolgsfaktor für Cloud Computing nennen. Zugleich unterzieht nicht einmal jedes zehnte die Cloud nutzende Unternehmen den gebuchten Service einer ernsthaften Sicherheitsprüfung oder schult Mitarbeiter auf Gefährdungen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Ponemon Institute. |









