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Barc: Gefahr schlechter Datenqualität erkannt, aber nicht gebannt

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25. März 2011
Murrende Mitarbeiter, unzufriedene Kunden, unnötige Kosten: Das sind die Folgen von schlechter Datenqualität. Die meisten Manager kennen diese Probleme. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie diese schon im Griff hätten. Eine neue Studie des Würzburger IT-Beratungshauses Barc zeigt, wo Handlungsbedarf besteht.

Die Studie trägt den Titel „Datenqualitätsmanagement: Organisation und Initiativen“. Das Business Application Research Center (kurz: Barc) hat hierfür 149 deutsche und französische Unternehmen verschiedener Branchen und Unternehmensgrößen befragen lassen.

Einsatz von Business Intelligence Software

Die Umfrageergebnisse schließen sich nahtlos an die Erkenntnisse des BI Survey 9, der weltweit größten Umfrage zum Einsatz von Business Intelligence Software mit mehr als 3000 Teilnehmern. Dort wurde schlechte Datenqualität als das häufigste Problem in Business-Intelligence-Projekten (18 Prozent), gefolgt von schlechter Abfragegeschwindigkeit und Unternehmenspolitik (jeweils16 Prozent) genannt.

Diese drei Probleme sind seit 2001 immer unter den Top 3 Problemen im BI Survey zu finden. Auch die Ergebnisse der Barc-Studie zeigen, dass viele Unternehmen einen Verbesserungsbedarf erkannt haben.

Dennoch hat erst ein Fünftel der befragten Unternehmen bereits Datenqualitätsprojekte durchgeführt. Rund 60 Prozent arbeiten an der kurz-, mittel- oder langfristigen Umsetzung eines solchen Projekts. Und: Beachtliche 80 Prozent der Mitarbeiter haben „durchschnittliches, geringes oder gar kein Vertrauen“ in die Datenqualität ihrer Unternehmen.

Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen:

  • Der Wert von Daten als geschäftskritisches Asset wurde erkannt: Mehr als die Hälfte der Endanwender in Deutschland sieht Datenqualität als hochkritisches Anliegen (52 Prozent).
  • Nur 20 Prozent der Befragten gaben an, ein sehr hohes Vertrauen in die Unternehmensdaten zu haben.
  • Datenqualitätsmanagement erhöht das Vertrauen in Daten. Bei Unternehmen, die bereits ein Datenqualitätsprojekt implementiert haben, geben 38 Prozent der Befragten an ein sehr hohes Vertrauen in die Unternehmensdaten zu haben. Die Umfrage bestätigt, dass Datenqualitätsprojekte  nachweislich das Vertrauen der Anwender in ihre Daten steigern.
  • Als Resultat schlechter Datenqualität wird an erster Stelle die sinkende Mitarbeiterzufriedenheit genannt (79 Prozent). Weitere oft genannte Negativaspekte schlechter Datenqualität sind steigende Kosten und sinkende Kundenzufriedenheit.
  • Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Fachbereichen und IT wurde erkannt. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass Fachbereich und IT gemeinsam für Datenqualität verantwortlich sind.
  • Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab an, dass die Daten auf der Anwendungsebene oder innerhalb einzelner Geschäftsbereiche verwaltet werden. Übergreifendes Datenqualitätsmanagement ist noch nicht vorherrschend.
  • Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) nutzt spezielle Software für das Datenqualitätsmanagement. 
  • Kundendaten sind für 80 Prozent der Befragten die wichtigsten Daten im Unternehmen. Aber auch die Relevanz der Finanz- und Produktdaten steigt.

Die komplette Studie „Datenqualitätsmanagement: Organisation und Initiativen“ kann kostenfrei auf der Website von Barc heruntergeladen werden.

barc/pan

Mehr über Barc bei ConsultingStar finden Sie unter diesem Link:

http://www.consultingstar.com/details/681.html
 


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