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Detecon: Unternehmen sollten den Einsatz von iPhone & Co. fördern

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31. März 2011
Schlichte Handys und schwere Laptops sind out. Heute muss es schon ein Smartphone oder Tablet PC sein. Die schicken Geräte werden jedoch nicht nur privat genutzt. Manche setzen ihre mobilen Helfer auch am Arbeitsplatz ein. Das sei durchaus im Interesse der Arbeitgeber, sagen die Experten des IT-Beratungshauses Detecon.

Detecon empfiehlt den Unternehmen jedoch, für den Einsatz von iPhone & Co. klare Regeln zu schaffen. Dies gelte vor allem für die sogenannten Applikationen, heißt es in einem aktuellen Positionspapier („Opinion Paper“) der Bonner Consultingfirma.

Meist Insellösungen

Bislang stellen mobile Geschäftsanwendungen für die Smartphones und tragbaren Kleincomputer meist Insellösungen dar. In vielen Fällen benutzen die Mitarbeiter dabei ihre eigenen Geräte und verwenden zum Teil sogar selbst erstellte Applikationen.

„Eine solche Eigenmotivation der Mitarbeiter ist für Unternehmen von hohem Wert“, sagt Ali Saffari, einer der Ko-Autoren des Positionspapiers. Der Experte rät den Unternehmen, diese Initiativen zu fördern. „Auf diese Weise erschließen sich Unternehmen großes Innovationspotenzial, das indirekt außerdem zu einer stärkeren Mitarbeiterbindung führt“, so die Überzeugung des Beraters.

Die Unternehmen müssten jedoch einem Wildwuchs bei der Nutzung der neuen mobilen Geräte durch präzise Vorgaben begegnen, heißt es in dem Detecon-Papier. Nur durch ein systematisches Applikationsmanagement ließen sich die Aktivitäten gewinnbringend in die Geschäftsprozesse integrieren.

Mobiler Lebenszyklus

Die Unternehmen müssten zudem dafür sorgen, dass die Mitarbeiter ihrer IT-Abteilungen entsprechendes Know How erwerben könnten. In naher Zukunft sei das Wissen um den gesamten mobilen Lebenszyklus unverzichtbar.

Die aktuell diskutierten Herausforderungen wie Sicherheit und Datenschutz würden hingegen schnell an Bedeutung verlieren, da der Markt dafür bereits zuverlässige Lösungen biete.

Laut Detecon werden die Grenzen zwischen geschäftlicher und privater Nutzung mobiler Geräte weiter verschwimmen. Vor allem technikaffine Mitarbeiter würden zunehmend auch Business-Anwendungen und -Daten auf privaten Mobilrechnern verwenden.

Erfahrungen und Ideen

Diese Bereitschaft kann Unternehmen am Ende sogar Hardware-Kosten sparen, sofern die Verwendung klaren Regeln unterliegt“, so Saffari. „Auf jeden Fall profitieren Unternehmen von den Erfahrungen und Ideen, welche die Mitarbeiter bei dem Verwenden ihrer privaten iPads oder Smartphones machen.“

Darüber hinaus könne eine solche Offenheit neue und junge Talente für die eigene Organisation begeistern. „Angesichts des heutigen Mangels an Expertennachwuchs ist dies ein nicht zu unterschätzender Zusatznutzen“, betont Saffari.

pan

 


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