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BearingPoint: IT-Manager können ihren Wertbeitrag deutlich steigern

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18. Oktober 2011
Chief Information Officer und andere IT-Manager stehen immer öfter unter Druck. Sie müssen genau belegen, welchen Beitrag die IT zur Wertschöpfung im Unternehmen leistet. In einer neuen Studie zeigen die Experten der Beratungsfirma BearingPoint, dass hierbei Anspruch und Wirklichkeit noch weit auseinander klaffen – und wie sich das ändern lässt.

BearingPoint hat hierzu 350 IT-Manager aus Unternehmen aller Branchen in verschiedenen Ländern befragt. Die Berater wollten zunächst wissen, wie hoch die Befragten den Wertbeitrag ihrer IT einschätzen. Ergebnis: Jeder zweite hält den eigenen Beitrag zum Geschäftserfolg für hoch oder sogar sehr hoch.

Mittleres Niveau

Die weiteren Studien-Ergebnisse zeigen jedoch, dass sich die IT-Unterstützung insgesamt eher auf einem mittleren Niveau bewegt. Hierfür fragte BearingPoint nach dem Entwicklungsstand beziehungsweise Reifegrad der folgenden Komponenten:

  • Geschäftsprozessausrichtung (wie werden Kernprozesse in Unternehmen durch IT unterstützt)
  • Zuverlässigkeit (sind Leistungen der IT-Organisation und -Infrastruktur stabil und verlässlich)
  • Performance (wie leistungsfähig sind IT-Organisation und -Infrastruktur)
  • Innovation (unterstützt IT Innovationsprozesse im Unternehmen) und
  • Transparenz (sind Informationen verfügbar und Entscheidungen nachvollziehbar).

Nach ihrer spezifischen Relevanz gewichtet, ergeben diese Komponenten zusammen den individuellen IT-Wertbeitrag.

Die Untersuchung zeigt: Gemessen an einer idealtypischen IT-Unterstützung liegt der Wertbeitrag in den Unternehmen derzeit nur bei durchschnittlich 43 Prozent.

Wichtigste Rolle

Zuverlässigkeit und Performance – unverzichtbare Werte für Produktion, Serviceleistungen und interne Prozesse – spielten angesichts begrenzter Budgets in Krisenzeiten bisher die wichtigste Rolle in der IT. Das wirkt sich auf die aktuelle Situation aus: Heute haben diese beiden Komponenten den höchsten Reifegrad von jeweils über 44 Prozent.

Die Geschäftsprozessausrichtung weist hingegen Lücken auf: Obwohl 80 Prozent der Unternehmen diese für wichtig bis sehr wichtig halten, liegt ihr Reifegrad bei lediglich 41 Prozent.

Auch dem Thema Innovation wurde bislang nur eine geringe Priorität eingeräumt. Über 80 Prozent bewerten diesen Bereich in der eigenen Organisation als unzureichend bis durchschnittlich gut aufgestellt. Bei einem Reifegrad von nur 36 Prozent besteht hier dringender Nachholbedarf.

Das Fehlen innovativer technischer Lösungen schmälert Produktivität und Kosteneffizienz der Geschäftsprozesse sowie die Entwicklung von potenziellem Neugeschäft. Der Faktor Transparenz erzielt ebenfalls insgesamt einen eher niedrigen Umsetzungsgrad.

Welchen Beitrag die IT in Unternehmen leistet, variiert je nach Branche und Organisationsgröße. Unternehmen des Dienstleistungsbereichs sowie Banken und Versicherungen stehen im Branchenvergleich am besten da. Sie erzielen einen Wertbeitrag von jeweils knapp 50 Prozent.

Größter Nachholbedarf

Bei Industrie und Handel besteht hingegen der höchste Nachholbedarf (Wertbeitrag: 37 Prozent). Große mittelständische Unternehmen wissen ihre IT am besten einzusetzen (Wertbeitrag: 48 Prozent). Sie können flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren, verfügen aber gleichzeitig über die Mittel zur Sicherung des operativen Geschäfts.

„In der Krise wurden Investitionen in die IT aus Kostengründen gestoppt. Diese Defizite gilt es nun dringend zu beheben. Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, ist das IT-Management jetzt gefordert, durch geeignete Maßnahmen stärker zum Geschäftserfolg beizutragen“, sagt Jörg Wegner, Partner bei BearingPoint.

Der vollständige Studienband „IT-Wertbeitrag ‚Messbare Realität oder Illusion?‘“ steht auf der Website von Bearing Point zum Download bereit.

pan

 


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