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BearingPoint-Studie: Autohersteller lassen Online-Kunden links liegen 
BearingPoint-Studie: Autohersteller lassen Online-Kunden links liegen |
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| 12. April 2012 | |
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Wer heute ein Auto kaufen will, verschafft sich meist im Internet einen Überblick über die Fülle von Angeboten. Den Kauf selbst aber wickeln die meisten Privatkunden dann lieber offline ab. Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis einer Studie zu sehen, die das US-Beratungshaus BearingPoint heute veröffentlicht hat.
Für die Studie hatten die Berater von BearingPoint im Dezember des vergangenen Jahres die Websites von 19 Automobilherstellern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und Spanien besucht. Die Consultants fragten dabei über 2200mal testweise wegen einer Probefahrt an. Die Hälfte aller Anfragen blieb ohne Antwort
Die Ergebnisse dieses Tests fielen katastrophal aus: Auf die Hälfte der Anfragen wurde innerhalb des 14-tägigen Untersuchungszeitraums überhaupt nicht reagiert. 59 Prozent der Anfragen blieben innerhalb eines Zeitraums von vier Tagen ohne Antwort. Im europäischen Vergleich führten die Anfragen über die englischen Internetseiten zum größten Erfolg: 67 Prozent der Terminanfragen wurden innerhalb von vier Tagen beantwortet. Schlusslichter Frankreich und Russland
Dagegen müssen deutsche Kunden häufiger mehr Geduld beweisen. Nur jede zweite Anfrage wird in diesem Zeitraum beantwortet. Mehr als ein Drittel der Interessenten wartet in Deutschland vergebens. Noch größeren Nachholbedarf bei der Betreuung von Neukunden haben Hersteller in Frankreich und Russland – hier wurde jeweils nur jede dritte Terminanfrage zügig bearbeitet. |









