Homepage
Nachrichten
IT-Beratung
Pierre Audoin Consultants wagt keine konkrete Prognose für IT-Projektmarkt 
Pierre Audoin Consultants wagt keine konkrete Prognose für IT-Projektmarkt |
|
|
| 18. Oktober 2008 | |
|
Der Markt für IT-Projekte wird weiter wachsen, wenn auch nicht mehr so dynamisch wie im vergangenen Jahr. Grund: Die Finanzkrise und die dadurch bedingte negative Konjunkturentwicklung. Vor diesem Hintergrund revidieren die Analysten von Pierre Audoin Consultants ihre sehr optimistische Prognose von 2007. Die Lage sei zur
Zeit so unsicher, dass sie mit einer genauen Prognose noch warten wollen, so die Analysten. Jedoch zeichne sich bereits jetzt ab, dass einige
Teilmärkte im kommenden Jahr einbrechen werden, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens. Die sehr positiven Konjunkturprognosen von Ende 2007 werden wohl nicht erfüllt werden, so Pierre Audoin Consultants (PAC) in der Mitteilung. Grund: Die Finanzkrise, die steigenden Energiekosten und der starke Euro. Dennoch erwarten die Consultants, dass der Projektgeschäftmarkt in Deutschland weiter wächst (CAGR 08/12 5,2% laut dem Mitte September 2008 entstandenen Szenario). Wandel auf dem IT-Markt Dennoch geben sich die Consultants weiter optimistisch: Der IT-Markt habe sich nach dem Crash im Jahre 2001 erheblich gewandelt. Der Crash habe die IT-Welt besonders hart getroffen, da die Anwenderunternehmen zuvor eine fast blinde, unkoordinierte Investitionsbereitschaft in einer heterogenen IT-Landschaft gezeigt hatten, unterstützt durch aufeinanderfolgende, einmalige Situationen (Euro-Einführung, Jahrtausendwechsel und schließlich die Träume des E-Business-Hypes).
Nach dem Markteinbruch wurden die IT-Budgets substanziell gekürzt und folglich das Investitionsverhalten der Unternehmen gedämpft. Seit 2004 wurden zahlreiche Projekte wieder gestartet, allerdings handelt es sich überwiegend um konstruktive, pragmatische und gut abgestimmte Vorhaben. Gleichzeitig entwickelte sich die Vergabepraxis an externe Dienstleister weg von der Zeit- & Aufwand- hin zur Festpreisbasis. Anwender erreichen damit eine Verlagerung des Risikos auf den Anbieter; IT-Anbieter bevorzugen diese Art der Projekte aufgrund der langfristigen Verträge. Dadurch wurde die Marktvolatilität verringert.
Sonderkonjunktur für SAP-Projekte
PAC ist jedoch der Meinung, dass die bisher am Markt vorhandene Dynamik aufgrund der eingetrübten Konjunkturerwartung nicht in diesem Tempo aufrechterhalten werden kann. Vielmehr erwartet Holzhauser, dass ein Teil der geplanten großvolumigen, strategischen SAP-Projekte nur in reduziertem Umfang umgesetzt bzw. weiter nach hinten verschoben wird. „Analog zum Projektgeschäftmarkt erwarten wir aufgrund der Konjunkturentwicklung auch in diesem Markt eine gewisse Eindämmung des in 2007 prognostizierten Wachstums. Allerdings wird sich das Wachstum im SAP Services-Markt weiterhin auf einem höheren Niveau als der Projektgeschäftmarkt bewegen“, so der PAC-Berater. Investitionen weiter lohnend Nach Einschätzung der Analysten sind und bleiben SAP Services einer der wichtigsten Wachstumstreiber für den deutschen Projektgeschäftmarkt. Folglich lohnt es sich für Dienstleistungsunternehmen auch weiter, in den Markt zu investieren. Die Unternehmen werden sich nach Ansicht von PAC jedoch bei ihren Investitionen u.a. auf bestimmte Segmente bzw. auf den Ausbau von Expertenwissen sowie die generelle Qualifizierung der SAP-Berater konzentrieren. pac/pan |









