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Detecon mit neuer Studie zum Nutzen „reifer“ Geschäftsprozesse

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2. Februar 2009

Was macht Abläufe schneller und Unternehmen erfolgreicher? Richtig: Business Process Management, kurz BPM. Eine neue Studie zeigt, dass das gezielte Management von Geschäftsprozessen den Unternehmen auch dabei helfen kann, die zentralen Finanzkennzahlen zu verbessern. Experten der Firma Detecon haben herausgefunden, dass sich der „Reifegradvon Prozessen nachweislich positiv auf die Eigenkapitalrendite, die Gesamtkapitalrentabilität sowie die Investitionsrentabilität auswirkt.

Business Process Management wird häufig als abstrakter Ansatz wahrgenommen, der nur eingeschränkten praktischen und finanziellen Nutzen bringt. Die Studie hat demgegenüber festgestellt, dass positive finanzielle Effekte durch BPM deutlich messbar sind“, sagt Georg Vitt, Managing Consultant bei Detecon und Co-Autor der Studie. 

Positiver Korrelationswert

Für den Zusammenhang zwischen Gesamtprozessreife und Gesamtkapitalrentabilität ermittelte die Untersuchung einen positiven Korrelationswert von 0,62, was auf eine starke Abhängigkeit zwischen den beiden Werten hinweist.

Vor allem fünf Prozesseigenschaften erhöhen laut der Untersuchung die Rentabilität von Unternehmen: erstens eine durchgehende Prozessdefinition und -implementierung; zweitens eine Integration der Business-Prozesse mit IT- und Personalsystemen; drittens ein hohes Prozessbewusstsein seitens der Mitarbeiter; viertens definierte Rollen und Verantwortlichkeiten; fünftens Prozessverbesserungen auf Basis gemessener Leistungskennzahlen.

Marktübergreifende Trends

Die Detecon-Studie untersuchte Telekommunikationsunternehmen in unterschiedlichen Märkten. Unabhängig davon, ob die Firmen in einem regulierten, deregulierten, wettbewerbsschwachen oder -intensiven Umfeld agieren, bestätigte sich der Zusammenhang zwischen Prozessreife und wirtschaftlichem Erfolg.

Es zeigt sich allerdings auch, dass anhaltendes Wachstum und Expansion es für Unternehmen häufig schwierig machen, die eigenen Prozesse gezielt zu steuern. Vor allem sehr große Unternehmen mit komplexen Strukturen stünden in diesem Fall häufig vor Problemen, Geschäftsprozesse zu implementieren. Als Gegenmaßnahme identifiziert die Studie eine unternehmensweite Prozessstrategie. Ihre Implementierung könne den Prozessreifegrad auch bei Wachstum kontinuierlich verbessern. Dieser Verbesserungsprozess erfolge dann auf Basis der im Unternehmen einheitlich gesetzten Standards.


Die Studie „Der Einfluss der Prozessreife auf den Erfolg von Telekommunikationsunternehmen“ steht auf der Website von Detecon zum kostenlosen Download bereit.

 


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