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IDS Scheer berät den schweizerischen Unfallversicherer Suva

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20. August 2009
Der Saarbrückener IT-Dienstleister IDS Scheer hat Suva zu einem effizienteren IT-Management verholfen. Die Consultants veränderten die IT-Architektur des Versicherers mit Hilfe von Soft- und Hardwarekomponenten unterschiedlichster Hersteller und schufen so eine homogene, serviceorientierte Architektur.

Suva sei die größte Trägerin der obligatorischen Unfallversicherung in der Schweiz, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von IDS Scheer. Das Unternehmen versichere rund zwei Millionen Berufstätige gegen die Folgen von Berufsunfällen, Berufskrankheiten und außerberuflichen Unfällen. Und: Suva nutze bereits seit 2003 die ARIS-Lösungen von IDS Scheer für das Prozessmanagement.

Heterogene Struktur

Übergeordnetes Ziel des Enterprise Architecture Management der Suva war, die heterogene Ist-IT-Architektur mit Soft- und Hardwarekomponenten unterschiedlichster Hersteller zu konsolidieren und sukzessive zu einer homogenen, serviceorientierten Ziel-IT-Architektur zu entwickeln.

Die Berater von IDS Scheer unterstützen diese Zielsetzung durch die Einführung eines EA-Prozesses anhand des IDS Scheer-eigenen Vorgehensmodells „ARIS Value Engineering for Enterprise Architecture“.

Neue Anwendungen werden nun nicht mehr anhand rein technologischer Anforderungen der Fachbereiche implementiert, sondern mittels eines strukturierten und von der IT moderierten Prozesses. Dieser reicht von der Erhebung von Geschäftsprozessen über die Ableitung fachlicher Funktionalitäten bis hin zur Identifikation geeigneter fachlicher Services.

Die Fachbereiche wählen damit, unterstützt von IT-Architekten der Suva, aus einer Bibliothek von fachlichen Services diejenigen aus, die ihre prozessualen IT-Anforderungen erfüllen. Nicht in der Bibliothek befindliche Services werden von der IT implementiert.

Ziel war dabei der Aufbau einer einheitlichen Dokumentationsplattform für alle Fachbereiche und die IT. Damit sollen die Disziplinen Business Process Management und IT-Architekturmanagement zusammengeführt werden. Die ‚ARIS Platform‘ dient dabei als einheitliches Repository sowohl für die Fachbereiche als auch für die IT-Architekten.

Bessere Zusammenarbeit

Uns geht es mit diesem Schritt in erster Linie um eine langfristige Effizienzsteigerung im IT-Bereich und um eine schnellere, flexiblere und günstigere Zusammenarbeit aller Fachbereiche mit der IT“, sagt Daniel Hanhart, Leiter Architekturmanagement der schweizerischen Unfallversicherung Suva. Das Enterprise Architecture Management mit ARIS als einheitlicher Dokumentationsplattform sei hierfür unabdingbar gewesen, so der Manager. Und: Die Erweiterbarkeit dieser Plattform auf einen breiteren Teilnehmerkreis, z.B. durch die Integration einer CMDB (Configuration Management Database) oder die dezentrale Pflege von IT-Systemen mit ARIS IT Inventory, waren ebenfalls ausschlaggebend für den Entscheid für IDS Scheer“, so Hanhart.

„Der Aufbau einer serviceorientierten Zielarchitektur und die schrittweise Migration zu dem neuen IT-Architekturwerkzeug, erfordert ein Umdenken sowohl aller Fachbereiche als auch der IT
“, sagt Dirk Oevermann, Vorstand der IDS Scheer AG. Unternehmen wie die Suva hätten erkannt, dass dieser Prozess unumgänglich sei, wenn sie eine signifikante Senkung der IT-Betriebs- und Implementierungskosten erreichen wollen. „Die ARIS Solution for EA von IDS Scheer unterstützt dieses Vorhaben der Suva sowohl durch eine einheitliche Dokumentationsmethodik für BPM und IT-Architekturmanagement als auch eine skalierbare Werkzeugplattform für die unterschiedlichen Interessengruppen“, so Oevermann.

ids/pan

 


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