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Ashurst München verliert Anwaltsteam an Weil, Gotshal & Manges

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28. Oktober 2009
Aderlass bei Ashurst: In den vergangenen Monaten haben der Kanzlei zahlreiche Partner in Großbritannien und anderen Ländern den Rücken gekehrt. Jetzt häufen sich auch die Abgänge in Deutschland: Dirk Janssen, Nicole Schlatter und Stefanie Greifeneder verlassen Ashurst. Die Anwälte wechseln zum 1. November ins Münchner Büro der Kanzlei Weil, Gotshal & Manges LLP.

Janssen hatte seit 2003 für die Abteilung Corporate/M&A von Ashurst gearbeitet. Der 37-jährige Rechtsanwalt ist ein ausgewiesener Experte für grenzüberschreitende Transaktionen. Bei Weil, Gotshal & Manges werde Janssen ein Corporate-Team leiten, so die Kanzlei in einer aktuellen Mitteilung.

Wieder im Bereich Corporate

Nicole Schlatter (30) war wie Janssen Mitglied der Corporate/M&A Group bei Ashurst. Bei Weil, Gotshal & Manges wird auch sie wieder im Bereich Corporate tätig werden.

Stefanie Greifeneder (33)
berät ihre Mandanten vor allem im Bereich IP/IP-Prozessrecht. Die Rechtsanwältin wird die Litigation-Abteilung im Münchener Büro von Weil, Gotshal & Manges verstärken.

Unlängst hatte Matthias Wiedenfels Ashurst verlassen. Der 36-Jährige arbeitete zuvor sieben Jahre im Frankfurter Büro der Kanzlei, zuletzt als Senior Associate. Heute leitet Wiedenfels die Rechtsabteilung der Stada Arzneimittel AG in Bad Vilbel.

Diese und zahlreiche andere Personalien der letzten Monate sind Wasser auf die Mühlen all derer, die das Ausscheiden von Partnern und anderen Mitarbeitern vor allem mit einer restriktiven Gehaltspolitik und anderen kanzleiinternen Vorgängen bei Ashurst in Zusammenhang bringen.

Kürzlich meldete die Fachzeitschrift Legal Week, dass in den vergangenen zehn Monaten 22 Ashurst-Partner (rund zehn Prozent der gesamten Partnerriege) die Kanzlei verlassen hätten.

Nur vier Partner

Im Jahr 2008 hätten Ashurst lediglich vier Partner den Rücken gekehrt, berichtet auch Times Online, die Internet-Ausgabe der renommierten englischen Tageszeitung. Lediglich drei der jetzt ausgeschiedenen Partner seien in den Ruhestand gegangen. Der Rest habe Ashurst entweder freiwillig oder auf Bitten des Kanzlei-Managements verlassen.

Ein Sprecher der Kanzlei lehnte es gegenüber ConsultingStar ab, die Nachrichten zu kommentieren.

pan

 


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