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Allen & Overy, Hengeler Mueller, Noerr begleiten Öger-Transaktion

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14. Juli 2010
Die Manager des britischen Touristik-Konzerns Thomas Cook hatten mehrere Monate hart mit Vural Öger verhandelt. Jetzt sind sie endlich mit dem deutsch-türkischen Reiseunternehmer handelseinig geworden: Öger Tours geht an Thomas Cook.

Zum Portfolio von Thomas Cook gehören neben Thomas Cook Reisen auch Marken wie Neckermann Reisen, Air Marin oder Bucher Last Minute. Der Konzern erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich 16 Millionen britische Pfund bei einem Umsatz von 9,3 Milliarden Pfund (11,1 Milliarden Euro).

Rote Zahlen

Öger Tours ist vor allem als Anbieter von Pauschalreisen bekannt. Das Unternehmen hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr rote Zahlen geschrieben. Der Verlust vor Steuern betrug 7,3 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 256 Millionen Euro.

Öger hatte bereits 2008 versucht, sein Unternehmen zu verkaufen. Die Verhandlungen mit dem russischen Interessenten Alexander Lebedew und dessen Alpstream AG waren jedoch im Januar 2009 gescheitert.

Thomas Cook kauft nicht den ganzen Öger-Konzern, sondern nur das Veranstaltergeschäft. Die Fluggesellschaft Öger Türk Tur und die Agentur Holiday Plan behält Öger.

Die Vertragsparteien hatten zwar Stillschweigen vereinbart, dennoch sickerte durch, dass der Kaufpreis rund 30 Millionen Euro beträgt. Zur Erinnerung: Bei dem geplanten Deal mit Alpstream waren 120 Millionen Euro als Kaufpreis genannt worden.

Und: Thomas Cook wird nur einen Teil der Summe in bar bezahlen. Den Rest verrechnen die Käufer mit Kreditschulden und anderen Verbindlichkeiten von Öger Tours, die sie ablösen. Das Management von Thomas Cook hat bereits angekündigt, die Marke Öger weiter zu nutzen.

Flankierende Verträge

Die Verhandlungen haben Rechtsanwälte der Kanzleien Allen & Overy, Hengeler Mueller und Noerr begleitet.

Allen & Overy LLP hat dabei Öger beraten, und zwar auch beim Abschluss einer Reihe flankierender Verträge. Diese Verträge regeln die Zusammenarbeit von Öger und Thomas Cook in der Türkei. NB: Die Kanzlei hatte Öger bereits bei den Verhandlungen mit Alpstream begleitet.

Hengeler Mueller und Noerr LLP haben Thomas Cook beraten. Die Hengeler-Anwälte konzentrierten sich dabei auf die fusionskontrollrechtlichen Aspekte der Transaktion, das Team von Noerr beriet auf den Gebieten Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, IT-Recht, Datenschutz und IP.

a&o/hm/oerr/pan

 


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