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CMS Hasche Sigle: Die Lage auf dem Immobilienmarkt stabilisiert sich 
CMS Hasche Sigle: Die Lage auf dem Immobilienmarkt stabilisiert sich |
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| 27. September 2010 | |
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Sinkende Renditen, akuter Kapitalmangel, knausernde Käufer: Die Lage auf dem deutschen Immobilienmarkt war alles andere als rosig – bis vor kurzem. Jetzt aber zieht nicht nur die Nachfrage wieder an, es gibt weitere Zeichen für eine Besserung, so die Rechtsanwälte von CMS Hasche Sigle mit Blick auf eine aktuelle Studie.
CMS Hasche Sigle wird die Studie ausgewählten Mandanten an sechs wichtigen Wirtschaftsstandorten in Deutschland vorstellen. Der Auftakt findet in Berlin am 26. Oktober statt. Hier die wichtigsten Ergebnisse vorab:
Seit der Jahreswende 2009/2010 ist ein erheblicher Anstieg der Transaktionsvolumina zu verzeichnen, nachdem 2008 und 2009 die Zahl der Transaktionen deutlich gesunken war.
Steigender fremdfinanzierter Anteil
Verkäuferfreundliche Klauseln im Vormarsch Seit Mitte 2009 werden in die Transaktionsverträge auch häufiger verkäuferfreundliche de-minimis- und Basket-Klauseln (die eine Bagatellgrenze bzw. eine Mindest-Freigrenze für Garantieansprüche des Käufers vorsehen) und Regelungen zu Haftungshöchstgrenzen (Caps) aufgenommen. Während in der ersten Jahreshälfte 2009 nur knapp zehn Prozent aller untersuchten Transaktionsverträge eine de-minimis-Klausel enthielten, wurde eine solche Klausel im ersten Halbjahr 2010 in 52 Prozent aller Transaktionen vereinbart. Basket-Klauseln waren in der ersten Jahreshälfte 2009 kaum zu sehen, im ersten Halbjahr 2010 dagegen in 21 Prozent aller Transaktionen. Der Anteil der Transaktionen mit einer Haftungshöchstgrenze lag in der ersten Jahreshälfte 2009 bei 24 Prozent und im ersten Halbjahr 2010 bei 62 Prozent. Verlagerung von Transaktionsrisiken Die Studie zeigt auch, dass es den Verkäufern im Jahr 2007 (die Boom-Zeit vor der Subprime-Krise in den USA) noch gelungen war, diverse Transaktionsrisiken auf den Käufer zu übertragen. Im Zuge der wachsenden Finanzmarktkrise, die im Herbst 2008 nach der Lehman-Insolvenz ihren Höhepunkt erreichte, verlagerten sich jedoch die Transaktionsrisiken zunehmend auf den Verkäufer.
Seit Jahresbeginn 2010 sind deutliche Erholungssignale erkennbar: Die Käufer sind immer öfter bereit, wieder mehr Risiken zu tragen. |









