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Nörr Stiefenhofer Lutz berät bei Sanierung und Verkauf von Knaus Tabbert 
Nörr Stiefenhofer Lutz berät bei Sanierung und Verkauf von Knaus Tabbert |
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| 7. Januar 2009 | |
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Der insolvente Wohnwagen- und Reisemobilhersteller Knaus Tabbert ist gerettet. Alle drei Produktionsstandorte werden von der niederländischen Unternehmensgruppe HTP Investments übernommen. Ein Team unter Führung des Rechtsanwalts und Sanierungsexperten Christian Pleister, Partner im Berliner Büro der Sozietät Nörr Stiefenhofer Lutz, hat die Restrukturierung und den Verkauf begleitet. Rund 1.000 Arbeitsplätze in den strukturschwachen Regionen Bayerischer Wald und Rhön sowie im ungarischen Werk von Knaus Tabbert seien gesichert worden, so die Anwaltskanzlei in einer Mitteilung an die Medien.
Nörr habe Knaus und den Insolvenzverwalter Michael Jaffé seit Anfang Oktober beraten, heißt es weiter in der Mitteilung. Parallel dazu habe man sich auf die Suche nach Investoren begeben, wobei Nörr ebenfalls eine zentrale Rolle gespielt habe. „Es bedurfte außerordentlicher Anstrengungen unseres fachübergreifenden internationalen Teams, um auch in Zeiten massiver Finanzkrise und Rezession einen soliden Investor für ein erhaltungswürdiges Unternehmen zu finden“, sagt Pleister über den Auftrag. „Dass unsere Arbeit entscheidend zur Rettung von über 1.000 direkten und weiteren bis zu 2.000 indirekten Arbeitsplätzen beiträgt, hat uns natürlich besonders motiviert“, so der Rechtsanwalt.
Heiße Phase während der Feiertage
Pleister und sein Team hatten einen komplexen Asset und
Share Deal eingefädelt. Die Verhandlungen mit mehreren Investoren, Banken und Gläubigern gingen um Weihnachten herum in die heiße Phase. Der Gläubiger-Ausschuss stimmte der Transaktion am Neujahrstag zu. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe und der Gewährung einer Bürgschaft des Freistaats Bayern für den Betriebsmittelkredit soll die Übernahme durch HTP noch im Januar vollzogen werden, um die Produktion rechtzeitig für das Frühjahrsgeschäft zu starten. - Restrukturierung der Vertragsverhältnisse mit Lieferanten und Händlern - Gewerblichen Rechtsschutz - Begleitung der Due Diligence durch mehrere Investoren - Erstellung und Überarbeitung der Transaktionsdokumentation des Asset und Share Deals einschließlich der Übertragung der Anteile an der französischen Tochtergesellschaft (mit Lex Mundi Partner Gide Loyrette Nouel) sowie der ungarischen Tochtergesellschaft (Nörrs Budapester Büro) - Übertragung der Betriebsgrundstücke - Beihilferechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Landesbürgschaft - Öffentlich-rechtliche Fragen hinsichtlich der Erlaubnisse/Genehmigungen des Kraftfahrtbundesamts sowie der parallel geführten Verhandlungen mit mehreren Investoren.
HTP Investments beschäftigt weltweit ca. 6.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über zwei Milliarden Euro. Aus Knaus Tabbert will das Management von HTP einen europäischen Marktführer im Wohnwagen- und Reisemobilbereich machen. Dafür sieht HTP ausreichend Wachstumspotenzial bei dem Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2007/2008 erzielte Knaus Tabbert noch einen Jahresumsatz von 305 Millionen Euro.
Nörr Stiefenhofer Lutz: oerr/pan |









