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Kanzlei CLLB: Erweisen sich Schiffsfonds als Milliardengrab?

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10. August 2009
Schiffsfonds galten als renditeträchtig und seriös. Bis vor Kurzem. Jetzt aber scheint auch diese Anlage-Variante in den Sog der Wirtschaftskrise zu geraten. In einer aktuellen Mitteilung sagt die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, wie sich Anleger verhalten sollen, die um ihr Geld fürchten.

„Index belegt Crash der Schiffsfonds", titelte unlängst die deutsche Ausgabe der Londoner Wirtschaftszeitung Financial Times. Und obwohl man längst nicht alle Fonds dieser Art über einen Kamm scheren sollte, so lassen sich folgende Fakten nicht wegdiskutieren:

Dramatische Lage

Die Schiffsbranche befindet sich in einer dramatischen Lage. Der Welthandel, der zu 95 % über den Seeweg erfolgt, wird nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds im Jahr 2009 deutlich niedriger wachsen als noch im Jahr zuvor.

Der Baltic Dry Index, eine der wichtigsten Preisindizes für das weltweite Verschiffen von Hauptfrachtgütern auf den größten weltweiten Standardrouten, betrug im Jahr 2008 zeitweise nur noch ein Zehntel seines Höchstkurses im Jahr 2007. Auch der aktuelle Stand beläuft sich lediglich auf einem Drittel.

Kein Wunder, dass auch einige Schiffsfonds in Schwierigkeiten geraten. Für Anleger, die sich mittels eines solchen Fonds an einem Containerschiff beteiligt haben, können die Konsequenzen erheblich sein. Lahmt das Geschäft der Reedereien, wirkt sich dies auch auf die Rendite der Privatanleger aus. Laut aktuellen Berichten müssen zahlreiche Anleger um ihre Einlagen fürchten oder sollen Geld nachschießen.

Haften Berater oder Banken?

„In diesem Fall muss im Interesse der Anleger ein Lösungsweg gesucht werden.“, so Rechtsanwalt Christian Luber von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte. „Dieser reicht von einem schlichten Abwarten und Hoffen auf Besserung über eine auf eine Beteiligungseinschränkung hin ausgerichtete Zusammenarbeit mit der Fondsgesellschaft bis zu einer In-Haftungsnahme der vermittelnden Anlageberater und Banken.“

Welche Wege hier letztendlich beschritten werden können, hänge jedoch immer vom Einzelfall ab, so der Experte.

cllb/pan

Weitere Informationen bei:

CLLB Rechtsanwälte
Liebigstr. 2
80538 München
Tel.: +49-89-552 999 50
Fax.:+49-89-552 999 90

mail: kanzlei @ cllb.de

web: http://www.cllb.de

Siehe auch Kanzleiprofil bei ConsultingStar:

http://www.consultingstar.com/details/496.html

 

 


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