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Trotz Wirtschaftskrise: KPMG Europe schlägt sich wacker 
| Trotz Wirtschaftskrise: KPMG Europe schlägt sich wacker |
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| 15. Dezember 2009 | |
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Die Krise beutelt auch die erfolgsverwöhnten Wirtschaftsprüfer. KPMG Europe LLP hat dennoch vergleichsweise gut abgeschnitten. Der Pro-forma-Umsatz in den jeweiligen Landeswährungen liege auf dem Niveau des Vorjahres, so KPMG in einer aktuellen Mitteilung. Genauer: Der Umsatz der Länder Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Spanien und Belgien beträgt 3,5 Mrd. Euro. Das ist ein Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Stichtag: 30. September). Der Geschäftsbereich Audit erwirtschaftete 1,28 Mrd. Euro (+3,1 Prozent), die Sparte Tax 837 Mio. Euro (-5,4 Prozent) und der Bereich Advisory 1,4 Mrd. Euro (-0,4 Prozent). Im Verlaufe des Berichtsjahres sind eine ganze Reihe von KPMG-Ländergesellschaften in die Organisation von KPMG Europe integriert worden (Niederlande, Luxemburg, Türkei sowie sechs GUS-Staaten inklusive Russland). Rechnet man deren Ergebnisse mit ein, beträgt der Umsatz 4,5 Mrd. Euro. Weiter die Nummer 1 in Europa KPMG Europe LLP beschäftigt 31.000 Mitarbeiter und gilt als die Nummer 1 unter den integrierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Europa. Das vergleichsweise gute Abschneiden verdanke man vor allem einer strikten Kostenkontrolle und dem umsichtigen Umgang mit dem Personal, so Rolf Nonnemacher, einer der beiden Chefs von KPMG Europe. Die Zahlen zeigten auch, dass sich die Organisation sehr schnell dem veränderten Marktumfeld anpassen und das Dienstleistungsangebot in Einklang mit den gewandelten Kundenbedürfnissen bringen könne, so Nonnenmacher. In der Schweiz hat KPMG einen Bruttoumsatz von 439 Mio. Franken erwirtschaftet, was einer Steigerung um 3,5 Prozent entspricht. Der Geschäftsbereich Audit steigerte das Vorjahresergebnis um 8,1 Prozent auf 240 Mio. Franken, wobei er seine führende Position insbesondere im Finanzsektor ausbauen konnte. Bedingt durch die Wirtschaftskrise, standen im Zentrum der Revisionsarbeit schwierige Bewertungs- und Rechnungslegungsfragen. Schweiz gewinnt an Attraktivität Die Sparte Tax vermochte das Vorjahresergebnis ebenfalls zu steigern, und zwar um vier Prozent auf 108 Mio. Franken. Impulse für das Geschäft gab auch die im Zuge der Krise weiter zunehmende Standortattraktivität der Schweiz für internationale Head Quarters und Privatkunden. KPMG hat außerdem – nicht zuletzt dank einer starken regionalen Präsenz – ihr Dienstleistungsangebot für mittelgroße Unternehmen im Bereich Tax Accounting und mit Blick auf das neue Mehrwertsteuergesetz weiter ausgebaut. Der Geschäftsbereich Advisory erarbeitete einen Umsatz von 91 Mio. Franken, was 7,3 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis liegt. Hubert Achermann, Chef von KPMG Schweiz, bezeichnete das Ergebnis dennoch als „positive Überraschung“, da 35 Prozent des Umsatzes mit der krisengeprüften Finanzindustrie erzielt werden. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat den Bedarf an multidisziplinärer Beratung und internationaler Koordination weiter erhöht. Im Berichtsjahr standen die Themen Kostenmanagement, Refinanzierungen, Restrukturierungen, Risikomanagement, Immobilientransaktionen und forensische Untersuchungen im Zentrum. Erfolg und Qualität im Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgeschäft hingen primär von hoch qualifizierten Mitarbeitenden ab, heißt es ergänzend in der Mitteilung von KPMG Schweiz. Um für den nächsten Wirtschaftsaufschwung bereit zu sein, habe die Gesellschaft Mitarbeiterbestand im Berichtsjahr netto um 2,2% erhöht. kpmg/pan |









