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Ernst & Young veröffentlicht Liste mit den teuersten Unternehmen der Welt 
Ernst & Young veröffentlicht Liste mit den teuersten Unternehmen der Welt |
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| 10. Januar 2011 | |
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Der US-Energieriese Exxon weist eine Marktkapitalisierung von fast 370 Milliarden Dollar auf – so viel wie kein anderes Unternehmen. Damit führen die Amerikaner ein Ranking an, das die Wirtschaftsprüfungsfirma Ernst & Young heute veröffentlicht hat. Deutsche Konzerne landeten hierbei unter ferner liefen. Auf Platz zwei des Rankings steht Petrochina. Der chinesische Exxon-Konkurrent erreicht einen Marktwert von gut 303 Milliarden Dollar. Teuerstes deutsches Unternehmen auf der Rangliste ist Siemens. Der Börsenwert des Münchner Konzerns legte im Jahr 2010 um rund 28 Milliarden Dollar auf gut 112 Milliarden Dollar zu. Siemens kletterte damit vom 61. auf den 44. Rang.
Siemens ist jedoch eine Ausnahme. Die meisten anderen deutschen Top-Konzern haben im internationalen Maßstab an Gewicht verloren. Zurzeit sind nur vier deutsche Namen in der Liste der 100 teuersten Unternehmen der Welt vertreten – zum Jahresende 2008 waren es noch acht. Im Top 300 Ranking ging die Zahl der deutschen Unternehmen von 14 auf 13 zurück. Bedeutung britischer Unternehmen gestiegen
Gestiegen ist hingegen das Gewicht Großbritanniens, das im weltweiten Top 100 Ranking nun mit neun Unternehmen vertreten ist (Vorjahr: acht) und damit den dritten Platz hinter den Vereinigten Staaten und China belegt. Frankreich folgt mit sechs Unternehmen auf dem vierten Platz.
Relativ schwaches Abschneiden Energiebranche auf dem Vormarsch Im vergangenen Jahr hat vor allem die Energiebranche deutlich an Gewicht gewonnen: Die Zahl der Energieunternehmen, die sich unter den Top-100 platzieren konnten, stieg im Jahr 2010 von 18 auf 20. „Das Wiedererstarken der Weltwirtschaft führt zu steigenden Energiepreisen. Damit gewinnen gerade Öl- und Gasunternehmen deutlich an Attraktivität“, so Hollweg. Versorger hatten hingegen einen relativ schweren Stand: Von ihnen sind nur noch zwei unter den Top-100 vertreten, im Vorjahr waren es drei, Ende 2008 sogar acht.
Die wichtigste Branche ist aber nach wie vor der Finanzsektor. Die Finanzkrise hatte zu einer vorübergehenden erheblichen Schwächung der Branche an den Weltbörsen geführt, von der sie sich inzwischen aber wieder erholt hat. Während sich Ende 2008 – kurz nach Ausbruch der Krise – nur 16 Unternehmen aus der Finanzbranche in der Liste der Top-100-Unternehmen platzieren konnten, war die Zahl zum Jahresende 2009 schon wieder auf 24 gestiegen. Derzeit liegt sie bei 23. Die Zahl der Banken im Top-100-Ranking sank leicht von 21 auf 20. pan |









