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KPMG-Studie: Schweizer Unternehmen verlagern Forschung ins Ausland 
KPMG-Studie: Schweizer Unternehmen verlagern Forschung ins Ausland |
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| 28. August 2011 | |
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Die Schweizer Wirtschaft gilt als äußerst innovativ. Kein Wunder: 2008 investierten die eidgenössischen Unternehmen umgerechnet rund zehn Milliarden Euro oder rund 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung. Das sei zwar ein Spitzenwert, aber kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen, warnt die Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG mit Blick auf eine aktuelle Studie.
Die Studie hat KPMG gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität St. Gallen erstellt. Demnach verlagern immer mehr Schweizer Unternehmen ihre Forschungsaktivitäten ins Ausland, und das aus gutem Grund: Mehrere europäische Nachbarstaaten, die USA und vor allem auch asiatische Länder haben mit gezielten steuerlichen Maßnahmen die Attraktivität ihrer Standorte erhöht. Trend hat sich deutlich verstärkt
Bereits 2008 beliefen sich die Ausgaben von Schweizer Unternehmen für Forschung & Entwicklung (F&E) im Ausland 15,8 Milliarden Franken (etwa 13,5 Milliarden Euro), im Inland jedoch lediglich 12 Milliarden Franken (rund zehn Milliarden Euro). Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt.
Steuerliche Anreize statt Subventionen.
Mittelstand profitiert Innovative Sektoren erwirtschaften mit den eingesetzten Ressourcen überdurchschnittlich hohe volkswirtschaftliche Erträge. Deswegen ist es sinnvoll, die Ressourcen dorthin zu lenken, wo sie für die Gesamtwirtschaft die höchsten Einkommen erzielen.
Gerade junge und hochrentable mittelständische Unternehmen, die ihre Produktionsstätten in der Schweiz haben, würden von solchen Fördermaßnahmen besonders profitieren. Denn obwohl die Mittelständler in den letzten Jahren ihren F&E-Aufwand beträchtlich erhöht haben (Steigerung von 54 Prozent zwischen 2004 und 2008), können sich diese Unternehmen F&E oftmals nicht in dem Umfang leisten, der unternehmerisch sinnvoll und volkswirtschaftliche wünschbar wäre. pan |









