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KPMG Schweiz: Wechsel an der Spitze der Beratungssparte 
KPMG Schweiz: Wechsel an der Spitze der Beratungssparte |
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| 28. September 2011 | |
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„Beim Prüfkonzern KPMG knirscht es.“ Schon vor einigen Tagen hatte das Zürcher Wirtschaftsmagazin Bilanz über ernste Personalprobleme bei der schweizerischen KPMG-Tochter berichtet. Zahlreiche Mitarbeiter hätten gekündigt, fünf Partner das Unternehmen verlassen. Jetzt aber hat derjenige das Handtuch geworfen, der für die Friktionen verantwortlich gemacht wird. Es ist ein Deutscher.
Dieter Becker, 45, seit Anfang Februar 2010 Chef der Beratungssparte und Mitglied der Geschäftsleitung, verlässt KPMG Schweiz. Teutonischer Führungsstil Becker sei wegen seines „teutonischen“ Führungsstils in die Kritik geraten, heißt es in dem Bericht von Bilanz. Kommunikation sei für den Absolventen der Universität Stuttgart-Hohenheim eine Art Einbahnstraße gewesen. Die Mitarbeiter hätten zwar genau gewusst, wie der Deutsche die Dinge sehe. In umgekehrter Richtung habe jedoch kein Meinungstransfer stattgefunden. Unter Becker sei eine „Demotivationskultur“ entstanden, kritisiert das Magazin. Der Nachfolger steht bereits fest: Stefan Pfister, 43, wird per 1. Oktober 2011 neuer Leiter der Sparte Advisory von KPMG Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung. Pfister leitete bisher den Dienstleistungsbereich Transactions & Restructuring von KPMG und verfügt über langjährige internationale Erfahrung auf den Gebieten Corporate Finance und Real Estate. Internationale Führungsrolle
Pfister arbeitet seit 2005 für KPMG. Als Spezialist für Corporate-Finance- und Beratungsfragen im Immobilienbereich leitete er zunächst den Sektor Real Estate, in dem er auch international eine Führungsrolle innehat. 2009 wurde ihm die Führung des Dienstleistungsbereichs Transactions & Restructuring anvertraut, den er systematisch weiterentwickelte. |










