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Deloitte: Risiko-Management vieler Finanzfirmen könnte besser sein 
Deloitte: Risiko-Management vieler Finanzfirmen könnte besser sein |
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| 9. Juli 2009 | |
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Viele Banker, Versicherer und Vermögensverwalter machen trotz der Krise munter weiter wie bisher. Den schlechten Eindruck verstärkt auch eine neue Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte. Die Experten haben gravierende Schwachstellen beim Risiko-Management der Finanz-Institute entdeckt.
Für seine Studie „Global Risk Management Survey“ hat Deloitte die Risikochefs von 111 Finanzfirmen, Versicherern und Vermögensverwaltern befragt. Die Antworten zeigen, dass nur knapp die Hälfte der Unternehmen die Verantwortlichkeit für das Risiko-Management beim Vorstand oder Verwaltungsrat ansiedelt. Wenige ERM-Systeme
Das zentrale Instrument zur Risikoerfassung sollte ein umfassendes Enterprise Risk Management (ERM) System sein: Aber 41 Prozent der Befragten verfügen über nichts Vergleichbares, 23 Prozent sind dabei, es zu implementieren, und lediglich 36 Prozent haben bereits ein ERM-System im Einsatz.
Viele Unternehmen haben auch noch keinen Abgleich zwischen den Zielen des Risikomanagements, den Leistungsvorgaben aus der Unternehmensstrategie sowie den Vergütungsregelungen für ihre Führungskräfte vorgenommen. Die Basel II-Regularien gelten für etwa die Hälfte der weltweit untersuchten Unternehmen – weitere sieben Prozent unterwerfen sich ihnen freiwillig. Auch hier zeigt sich, dass die „Großen“ einen Schritt voraus sind, denn sie bedienen sich deutlich häufiger des anspruchsvollen Basel II-Regelwerks. Nahezu alle Befragten halten ihr Management traditioneller Schlüsselrisiken für effizient – darüber hinaus wollen viele das Management neuer Risiken optimieren. Das von den Aufsichtsbehörden geforderte Management modellbezogener Risiken wird derzeit von 66 Prozent der befragten Unternehmen umgesetzt. Bei der Frage nach einer geeigneten technologischen Basis für ein wirksames Risikomanagement zeigt sich wenig Optimismus: Die Mehrheit ist insbesondere bei der Datenerfassung nicht mit der verfügbaren Infrastruktur zufrieden. tte/pan |









