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KPMG: Unternehmen wollen dauerhaft auf Sparkurs bleiben 
KPMG: Unternehmen wollen dauerhaft auf Sparkurs bleiben |
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| 11. September 2009 | |
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Die Stimmung in der Wirtschaft gleicht der eines Säufers nach einer durchzechten Nacht. Der Verkaterte gelobt ewige Enthaltsamkeit. Die Unternehmen aber wollen ein konsequentes Kostenmanagement betreiben. Nicht nur jetzt, sondern immer. Das belegt eine aktuelle Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Für die Studie hat KPMG Manager aus fast 250 europäischen Unternehmen befragt. Die meisten der Befragten arbeiten für Großunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 350 Millionen Euro. Zwischen zehn und 15 Prozent Immerhin ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer will in den kommenden ein bis zwei Jahren zusätzliche, tiefer gehende Sparmaßnahmen ergreifen. Ziel sei es, die Ausgaben um zehn bis 15 Prozent zu senken. „Viele Unternehmen haben auf die Krise bislang lediglich mit kurzfristigen Maßnahmen reagiert", sagt Uwe Achterholt, KPMG-Partner in München. „Das alleine wird jedoch nicht ausreichen, um tatsächlich nachhaltige Einsparungen zu realisieren“, so der Experte. Die größten Einsparpotenziale erhoffen sich die Manager in der Trennung von nicht-profitablen Unternehmensteilen und in der Straffung der Produktpalette. Viele wollen zudem die Prozesse im Unternehmen effizienter gestalten, die Vertriebskanäle bündeln und mehr auf Qualitäts- und Risikomanagement achten. Einige wollen ihre Organisation neu ausrichten. Mit einer Qualitätsoffensive „Transparente, strukturierte und flexible Prozesse sind, neben einem nachhaltigen Bekenntnis der Unternehmensführung zur Kostensteuerung und -kontrolle, der Schlüssel, um die Kostenziele zu realisieren", sagt Achterholt. Wenn diese Maßnahmen mit einer Qualitätsoffensive verbunden würden, könnten die Unternehmen zusätzliche Marktanteilegewinnen und gestärkt aus der Krise hervorgehen, so der Experte. kpmg/pan |









