| Deloitte: Umfrage belegt wachsende Bedeutung der IT in Unternehmen |
| 14. Dezember 2009 | |
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Does IT matter? Die Frage nach der Bedeutung der Informationstechnik stammt vom US-Erfolgsautor Nicholas Carr. Seiner provozierenden These, die IT verkomme zum Rohstoff und verliere an Gewicht, haben viele Fachleute widersprochen. Den neuesten Beitrag zur kontroversen Debatte liefert eine Umfrage, deren Ergebnisse die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte heute veröffentlicht hat.
Für die Umfrage mit dem Titel „IT Business Balance Survey 2009“ hat Deloitte 1.868 IT-Verantwortliche – zumeist aus der Finanz- und Fertigungsindustrie – befragen lassen. Ergebnis: Die Informationstechnik spielt eine entscheidende Rolle, und zwar gerade in der aktuellen, zugespitzten Wirtschaftslage. Ihre Bedeutung für die Unternehmensführung wächst – nicht nur im Anwendungsbereich, sondern auch bei strategischen Überlegungen. Einbindung in wichtige Entscheidungen
Dennoch gebe es Handlungsbedarf, etwa bei der Einbindung von IT-Beauftragten in Führungsentscheidungen oder bei der Datensicherheit. Andererseits aber finden IT-Beauftragte mehr Gehör als im letzten Jahr und auch die Sicherheitseinschätzung hat sich verbessert. Für Datensicherheit und -schutz wird weniger als z.B. in Asien investiert, entsprechend niedriger ist das Vertrauen in die Datenschutz-Fähigkeiten der IT-Abteilungen. Dafür lagern EMEA-Unternehmen die meisten IT-Dienstleistungen aus und legen dabei den größten Wert auf formale Vereinbarungen. Erst am Anfang
„Der Vergleich mit dem IT Business Balance Survey des letzten Jahres zeigt, welchem Wandel die Unternehmens-IT unterworfen ist. Ihre Bedeutung für die Wertschöpfung nimmt zu, auch wenn diese Entwicklung vielerorts erst am Anfang steht. Vor allem IT-Outsourcing wird bereits von vielen Unternehmen betrieben, EMEA weist hier sogar die höchsten Budgets auf“, sagt Ratzer.
Alle Teilnehmer nehmen Datensicherheit und -schutz äußerst ernst – aber längst nicht alle sind zufrieden mit deren Handhabung. Knapp ein Drittel der IT-Beauftragten gab an, das Top-Management ihres Unternehmens würde kaum oder zu wenig entsprechendes Monitoring betreiben. Der Ländervergleich zeigt: Nur 38 Prozent aller Befragten aus EMEA glauben, dass ihre IT-Abteilungen gut gegen Betrugs- und Sabotageversuche gerüstet sind. Anders in Asien und Amerika – dort glauben dies 65 Prozent.
Knapp zwei Drittel der Befragten gaben an, formelle Verträge mit solchen Dienstleistern abzuschließen; ein Drittel setzt auf Service Level Agreements („SLAs“). Beim Outsourcing führt EMEA den Ländervergleich an, hiesige Unternehmen geben für Auslagerungen das meiste Geld aus. Außerdem schließen sie die meisten Verträge: 68 Prozent der EMEA-Unternehmen binden ihre Dienstleister vertraglich, in den USA z.B. tun dies 63 Prozent. |