| CLLB Rechtsanwälte: Great-Wheel-Anleger sollten rasch handeln |
| 4. Februar 2010 | |
|
Rund vier Millionen Passagiere fahren pro Jahr mit dem Riesenrad „London Eye“ – ein glänzender kommerzieller Erfolg. So etwas müsste doch auch in Berlin, Orlando, Peking oder Singapur funktionieren, sagten sich die Manager der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei und legten einen entsprechenden Fonds auf: Die Global VIEW – Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG. Beispiel Peking: 70 Millionen Touristen pro Jahr bleiben länger als drei Tage in der Stadt. Von daher erschien die Kalkulation mit jährlich vier Millionen Fahrgästen und Ticketpreisen in Höhe von umgerechnet zehn Euro realistisch. So sahen das offensichtlich auch rund 10.000 Anleger und zeichneten die Papiere des Fonds. Nicht über die Entwicklungsphase Der erste Spatenstich erfolgte bereits vor Jahren. Pünktlich zur Sommerolympiade 2008 wollte man fertig sein. Nun aber ruhen die Arbeiten. Die anderen Projekte seien nicht einmal über die Planungs- und Entwicklungsphase hinausgekommen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von CLLB Rechtsanwälte. Die von den Anlegern eingesammelten rund 200 Millionen Euro seien nahezu aufgebraucht, die Anschlussfinanzierung für die Fertigstellung der Räder fehle, so die Kanzlei. Grund für das Debakel: Explodierende Kosten und die Finanzkrise. Das alles sei durchaus absehbar gewesen, sagen die Rechtsanwälte. Bereits vor Jahren hätten Fondsexperten vor dem Investment gewarnt. Die Zeitschrift Finanztest etwa empfahl, allenfalls minimale Investitionen in den Fonds zu tätigen, um das Verlustrisiko klein zu halten. Dennoch fühlen sich zahlreiche Anleger von den Banken geprellt, die ihnen den Fonds verkauft haben. Rechtsanwalt Hendrik Bombosch vom Berliner Büro der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte empfiehlt den Anlegern, möglichst bald Rechtsrat einzuholen. Man müsse prüfen, ob die Banken korrekt über die mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken aufgeklärt hätten. Dabei sei Eile geboten, so der Experte: Bereits Ende 2010 könnten eventuelle Schadensersatzansprüche verjähren.
pan web: http://www.cllb.de Weitere Informationen über CLLB Rechtsanwälte bei ConsultingStar: |