Consulting ist der Wachstumsmotor beim Prüfungskonzern PwC |
| 4. Oktober 2011 | |
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PwC hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erzielt. Die gestern veröffentlichten Zahlen zeigen, dass vor allem das Beratungsgeschäft boomt. Außerdem bemerkenswert: Im Vergleich zu Asien und Mittelamerika fällt das Wachstum in Westeuropa eher mager aus.
PwC (früher: PricewaterhouseCoopers) bietet
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung aus einer
Hand. Mit seinen rund 169.000 Mitarbeitern erzielte der netzwerkartig
strukturierte Konzern weltweit einen Umsatz in Höhe von 29,2 Milliarden
US-Dollar (21,8 Milliarden Euro). Das ist ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zahlreiche Beratungsfirmen gekauft Wer näher hinsieht, bemerkt jedoch, dass dieses Wachstum auch auf eine Reihe von Akquisitionen zurückgeht. So hat PwC erst kürzlich das weltweit tätige Consultingunternehmen PRTM gekauft und mit dieser Übernahme seine Beratermannschaft auf einen Schlag um 700 Consultants aufgestockt. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen auch, dass das Geschäft nicht überall gleich gut läuft. So melden die PwC-Mitgliedsfirmen in der Region Südasien/Australien ein Plus von 38 Prozent, Zentralamerika plus 23 Prozent, Mittlerer Osten/Afrika plus 20 Prozent, Nordamerika plus zehn Prozent, Osteuropa plus sieben Prozent. Schlusslicht ist Westeuropa, wo PwC lediglich ein Wachstum von vier Prozent erzielen konnte.Parallel zur Bekanntgabe der Jahreszahlen kündigt PwC für das kommende Jahr massive Neueinstellungen an. Der Prüfungskonzern will weltweit rund 20.000 Akademiker einstellen und für 10.000 Studenten Praktikumsstellen anbieten. Auf Europa (einschließlich Großbritannien) entfällt jedoch der geringste Teil der neuen Jobs. Hier werde man lediglich 1000 neue Stellen schaffen, so PwC. pan |