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Alix Partners: Handelsunternehmen stecken in der Liquiditätsfalle 
Alix Partners: Handelsunternehmen stecken in der Liquiditätsfalle |
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| 20. Juli 2009 | |
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Die Kunden wollen nur noch Discount – wenn sie überhaupt etwas kaufen. Doch das ist nur eine Sorge von vielen, die den Handel derzeit plagen. In einer neuen Studie zeichnet Detlev Schauwecker, Managing Director und Retail-Experte beim Beratungshaus Alix Partners, ein düsteres Bild vom Zustand der Branche.
Fast 100 überwiegend europäische Handelsunternehmen hat Alix Partners für die Studie befragt. Ergebnis: Die meisten Teilnehmer rechnen mit einer Durststrecke von mindestens ein bis zwei Jahren. Rund drei Viertel (73 Prozent) glauben, dass ihr Geschäft langfristig von der Krise betroffen sein wird.
„Nie dagewesenes Ringen“ „Wir sehen derzeit ein bislang nie dagewesenes Ringen um Liquidität zwischen Händlern und Lieferanten“, sagt Detlev Schauwecker. Die Situation der Handelsunternehmen verschärft sich zusätzlich durch den Rückzug der Warenkreditversicherer. Den Handel zählen die Kreditversicherer derzeit zu den Branchen mit dem höchsten Ausfallrisiko.
Rund die Hälfte (45 Prozent) der Handelsunternehmen musste bereits Kürzungen ihrer Kreditlimits bei Kreditversicherern hinnehmen. Dies verschlechtert die Ausgangsposition der Handelsunternehmen im Kampf um Liquidität weiter, denn bei Wegfall der Kreditversicherungslimite fordern viele Lieferanten Vorkasse oder reduzieren zumindest die Zahlungsziele. „Dadurch fällt ein für Händler wichtiges Liquiditätsstandbein weg“, sagt Schauwecker. ap/pan |









