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Alix Partners: „Sehen einer Klage von Kingsbridge gelassen entgegen“ 
Alix Partners: „Sehen einer Klage von Kingsbridge gelassen entgegen“ |
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| 24. September 2009 | |
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Die Pleite des deutschen Modellbahn-Herstellers Märklin droht den Ruf von Alix Partners zu beschädigen. Berichten zufolge fordert der Finanzinvestor Kingsbridge Capital von den Unternehmensberatern 30 Millionen Euro Schadensersatz. AlixPartners setzt sich nun zur Wehr.
Kingsbridge Capital hatte das krisengeschüttelte Traditionsunternehmen im Jahre 2006 gekauft. Wenig später erhielten die auf Sanierungsmanagement spezialisierten Berater von AlixPartners den Auftrag, Märklin zu durchleuchten. Kritische Situation „Unsere Prüfungen ergaben, dass sowohl die operative als auch die finanzielle Situation von Märklin kritisch war – was wir Kingsbridge in unserem Bericht deutlich machten“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von AlixPartners. Eine Sanierung sei aber möglich gewesen, allerdings „auf Basis eines strikten Konsolidierungskurses“, wie die Berater betonen.
Alix Partners wehrt sich gegen die Darstellung, dass seine Ergebnisprognose auf einer nicht vertragsgemäß erstellten Due Diligence basierte. Schließlich sei es den Beratern noch im Jahr 2006 gelungen, Märklin „durch konsequent umgesetzte Effizienzsteigerungsmaßnahmen“ zu stabilisieren. Mitteilung von Märklin
Märklin selbst bestätigte in einer Presseinformation vom 10. April 2008, also nach dem Ausscheiden von AlixPartners, unter der Überschrift „Märklin kommt in Fahrt – Hoher Umsatzzuwachs im 1. Quartal“ unter anderem ein „inzwischen abgeschlossenes Sanierungsprogramm“.
Dieser Strategieschwenk ist aus Sicht von Alix Partners ein wesentlicher Grund für das Scheitern des Unternehmens. Auch die häufigen Management- und Beraterwechsel nach 2007 seien „sicherlich nicht hilfreich“ gewesen, so Alix Partners. Weniger als sieben Millionen Euro
Weiter bestreiten die Berater, für ihre Arbeit bei Märklin 40 Millionen Euro erhalten zu haben. Tatsächlich habe Alix Partners „weniger als sieben Millionen Euro an Honoraren“ erhalten, so die Berater. |
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